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DAUN, 10.09.2019 - 16:32 Uhr
Auto & Technik

Debatte um Geländewagen: “SUV ist nicht gleich SUV“

(dpa/tmn) - In der Debatte um die Unfallgefahr von SUVs warnen Experten vor Pauschalurteilen. „SUV ist nicht gleich SUV“, sagt Branchenexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach. Gerade bei schweren SUVs und hohen Geschwindigkeiten könne die Masse des Fahrzeugs zwar einen Unterschied machen. „Das ist dann fast wie bei einem Lkw, der Ihnen hinten draufknallt.“

Bei schweren Fahrzeugen anderer Gattungen wäre das jedoch kaum anders - Limousinen etwa. Gleichzeitig gebe es auch kleine, kompakte SUVs. „Und grundsätzlich sind SUVs unfalltechnisch nicht besonders auffällig“, so Bratzel.

Hinzu kommt, dass SUVs als Fahrzeuggattung relativ neu sind - deshalb haben sie oft auch sehr moderne Technik an Bord. „So dürfte ein alter VW Golf ohne Assistenzsysteme wesentlich später zum Stillstand kommen als das moderne Kompakt-SUV Tiguan mit allen Assistenz- und Sicherheitssystemen“, erklärt Bratzel.

Ähnlich sieht der Experte die Debatte um die Umweltbilanz von SUVs: „Bei diesen großen SUVs kann man durchaus die Frage stellen, ob sie den Umweltkriterien wirklich gerecht werden. Gerade, wenn man sie in Städten benutzt, was ja meistens der Fall ist. Aber für kleine, kompakte SUVs gilt aus meiner Sicht der Vorwurf deutlich weniger.“ Gerade bei Neufahrzeugen sei hier der Verbrauch oft eher gering.


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Oktober 2019 / No 65

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