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DAUN, 13.06.2022 - 08:53 Uhr
Auto & Technik

Die Welt der Streamingdienste

Streamingdienste sind noch ein vergleichsweise neues Phänomen des weltweiten Bewegtbildkonsums, doch aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Vorbei sind dabei die Zeiten, in denen man sich zwischen wenigen vorhandenen Anbietern wie Amazon Prime Video oder Netflix entscheiden musste. Mittlerweile haben viele Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt und wollen ihren Stück vom Kuchen abhaben. Von Disney+ bis Peacock oder HBO Max gibt es weltweit viele neue Player auf dem Markt, die sich anschicken, Netflix den Thron streitig zu machen.

Doch nicht nur internationale Player mischen in dem Geschehen mit. Auch für viele lokale TV-Anbieter gehört es mittlerweile zum Standard, ihre linear im Fernsehen ausgestrahlten Inhalte auch über das Internet zur Verfügung zu stellen.

Wie viele Dienste sollen es sein?

Aber welchen Streamingdienst soll ich mir denn jetzt zulegen? Diese Frage zu beantworten, ist gar nicht so einfach. Mittlerweile gibt es viele Anbieter auf dem Markt, die jeweils mit exklusiven Inhalten um die Gunst der Zuschauerinnen und Zuschauer buhlen. Hier sollte man sich vorher auf dem Webauftritt des jeweiligen Anbieters über das Portfolio informieren.

Und keine Sorge, man kann auch in die meisten Streamingdienste einfach mal reinschnuppern. Viele Anbieter können 30 Tage lang kostenlos getestet werden oder bieten eine monatliche Kündigung an. Ein großes Risiko beim Abonnement geht man also nicht ein.

Sollte man sich jedoch bei der Wahl des Anbieters sicher sein, lohnt es sich, einmal nachzuschauen, ob der Dienst ein Jahresabo anbietet. Hier ist man zwar länger gebunden, doch zahlt man einen auf den Monat runtergerechnet geringeren Preis.

Bildqualität – UHD kann extra kosten

Entscheidend beim Streamen ist natürlich auch die Bild-qualität. Auch Ultra HD gehört dabei bei vielen Anbietern mittlerweile zum guten Ton. Doch Vorsicht! Der brillante Fernsehgenuss ist nicht immer automatisch im Preis enthalten. Prominentestes Beispiel ist hier der Anbieter Netflix. Hier muss man für Ultra HD den teuersten der drei Tarife wählen, der mit ganzen 17,99 Euro im Monat nicht gerade günstig ausfällt.

Bei anderen Anbietern wie Disney+ oder Amazon Prime Video ist Ultra HD bereits im normalen Abo-Preis enthalten. Tipp für Star Wars Fans: Beim Streamingdienst des Maus-Konzerns sind alle Star Wars-Filme in Ultra HD abrufbar. Vor allem bei den älteren Filmen ein absoluter Hingucker, erkennt man hier doch ganz neue Details.

So gilt auch bei Ultra HD: Wem die Bildqualität wichtig ist, sollte sich vorher genauestens bei dem Anbieter informieren. Welche Bildqualität angeboten wird, steht auf der jeweiligen Website meistens unter der Rubrik FAQ (Frequently asked Questions).

Originals immer wichtiger – jeder macht sein eigenes Ding

Was wäre Netflix ohne seine Eigenproduktionen „Stranger Things“, „Tote Mädchen lügen nicht“ oder „The Witcher“? Richtig, die Popularität des Streamingdienstes wäre nicht dieselbe. Eigenproduktionen – auch Originals genannt – werden für die Streamingdienste immer wichtiger, stellen sie doch ein absolutes exklusives Alleinstellungsmerkmal dar. Wer bei den genannten Serien mitreden will, der kommt um ein Netflix-Abo nicht herum. Auch andere Anbieter produzieren fleißig Originals. Das bindet nämlich auch Kundinnen und Kunden. Wer einmal bei einer Serie angebissen hat, möchte auch wissen, wie es in der nächsten Staffel weitergeht und behält sein Abo in der Regel.

Ein ganzes heißes Eisen hat aktuell Amazon Prime Video mit der Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ im Feuer, die in diesem Herbst starten soll, die auf den bekannten Werken von J.R.R. Tolkien beruht.

Angespornt durch den Erfolg von HBOs Erfolgsserie „Game of Thrones“, die hierzulande bei Sky zu sehen ist, will Amazon einen ähnlichen Hit mit einer epischen Fantasy-Serie landen. Ob „Die Ringe der Macht“ tatsächlich ein Millionenpublikum binden kann oder als kostspieliger Flop in die Geschichte eingehen wird, werden Prime-Abonnenten ab dem 2. September beobachten können.

Es gibt auch Dienste abseits der großen Namen

Viel wurde jetzt über die großen, bekannten Streamingdienste geschrieben, die den meisten ein Begriff sein werden. Doch gibt es auch viele kleinere Dienste, die ein ganz spezielles Programm haben, die nicht jeder auf dem Schirm hat. Wer ganz spezielle Interessen hat, der kommt auch im Streamingzeitalter auf seine Kosten. So gibt es Dienste die ganz gezielt beispielsweise nur Independent-Filme oder Dokumentationen im Petto haben. Auch Anbieter, die ganz auf Inhalte für Kinder zugeschnitten sind, finden sich reihenweise. Je nachdem, wie speziell die eigenen Interessen sind, findet sich ein Anbieter, der zu den eigenem Konsumverhalten passt.

Noch ein Tipp zum Schluss: Man muss nicht immer ein extra Abo abschließen, um in den Genuss von hochwertigen Streaming-Inhalten zu kommen. Die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte kosten (vom Rundfunkbeitrag abgesehen) nichts und haben einen schier endlosen Fundus an Filmen, Serien und Dokumentationen im Programm. Wer für hochwertige Inhalte nicht extra zahlen möchte, ist hier an der richtigen Adresse.

Von Max Philipp Kegler


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