Ein fischertechnik Modell verdeutlicht Mixed-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen. Ein fischertechnik Modell verdeutlicht Mixed-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen. - © Foto: Accso -
DAUN, 18.09.2020 - 11:20 Uhr
Auto & Technik

fischertechnik und Accso simulieren smarte Fabrikwelten

Smarte Fabrik mit allen Details

Komplexe Produktionsprozesse lassen sich mittels Indust-rial Internet of Things, Künstlicher Intelligenz und Aug-mented Reality gestalten und entwickeln. Simulieren las-sen sich diese komplexen Vorgänge mit den Fabrikmodel-len von fischertechnik. Diese kommen vermehrt bei Soft-warefirmen zum Einsatz. So auch beim Unternehmen Ac-cso – Accelerated Solutions, das in einem Forschungspro-jekt Prozesse einer smarten Fabrik simuliert.

Ein Vakuumsauggreifer setzt sich in Bewegung, holt ein Werk-stück aus dem Hochregal und setzt es auf das Transportband. Es wird von Fertigungsstation zu Fertigungsstation transportiert. Die fischertechnik 24V-Modelle aus der Produktlinie „Industrie“ sind nicht nur stabil in ihrer Anwendung, sondern auch mit vielen zukunftsweisenden Details ausgestattet: Aktoren und Senso-ren, eine Anbindung an eine SPS Steuerung und ein Internet-of-Things-Gateway (übersetzt MQTT in OPC-UA) machen aus dem Simulationsmodell eine smarte Fabrik, mit der sämtliche Prozesse einer echten Fabrikanlage simuliert werden können.

Die Firma Accso mit Hauptsitz in Darmstadt zum Beispiel hat sich selbst konfigurierende und kooperierende Agenten in ei-nem Industrie-4.0-Kontext damit geschaffen. Das Unternehmen entwickelt Software und berät in IT-Fragen. „Für uns kam als Mittel der Wahl nur fischertechnik in Frage, weil die Modelle so stabil sind und die Software von fischertechnik sich gut durch unsere Softwarestruktur ergänzen ließ“, erklärt Dr. Helena Un-ger von Accso.

Im Rahmen des Projekts „SmARt Factory“ wurden gleich meh-rere Mixed-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen für die Planung und Remote-Steuerung von Produktionsanlagen entworfen. Als physisches Anlagenmodell diente ein Industrie-Modell von fischertechnik.

Bei der Realisierung der Anwendungen wurden neben der vir-tuellen Erweiterung des physischen Anlagenmodells auch das Sensor- und Aktor basierte Kommunikationssystem berücksich-tigt. Außerdem erstellte Accso einen digitalen Zwilling des rea-len Anlagenmodells. Damit ermöglichten die Softwareentwickler eine Remote-Steuerung des Modells mithilfe einer Multi-User-Funktionalität. Aus technologischer Sicht wurden die Protokolle MQTT, OPC UA sowie mehrere Cloud-Services verwendet. Als Hardware wurde die Microsoft HoloLens 1 und 2, diverse Mo-bile-Geräte, eine Speicherprogrammierbare Steuerung von Sie-mens, ein IoT-Router und mehrere Embedded Controller einge-setzt.

„Wir wollten damit zeigen, wie intelligent eine Fertigung von überall aus überwacht und gesteuert werden kann, indem wir beim virtuellen Zwilling Sensordaten auslesen und digital analy-sieren. Zudem verdeutlichen wir mit diesem Modell einzelne Montageschritte und Funktionsweisen. Damit können neue Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter leicht angelernt und geschult wer-den.

So bietet das Fabrikmodell von fischertechnik für Accso Mög-lichkeiten zur Darstellung von Mixed Reality, Augmented Rea-lity, Industrial Internet of Things, Smart Robotics, Multi Agent System, Data Analytics und Machine Learning. Die SmARt Factory wird stets weiterentwickelt. So wird aktuell an einer drohnenbasierten Logistiklösung gearbeitet, bei der Werkstücke mit Hilfe von autonomen Drohnen hin und her transportiert wer-den.


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