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DAUN, 15.10.2018 - 16:40 Uhr
Auto & Technik

Tracking, Pisten, Lawinen: Diese Apps brauchen Wintersportler

(dpa/tmn) - So schön ein Tag auf der Piste ist, es können den Wintersportlern auch mal ein paar Probleme in die Quere kommen. Auf einer großen Skipiste können Freunde und Familie verloren gehen. Regen oder Lawinengefahr können das Vergnügen trüben. Und Wanderwege sind zwar ausgeschildert - aber welche passen ideal zu den eigenen Vorlieben? Das Smartphone und die richtigen Apps können helfen.

In der „Bergfex-Touren-App“ finden sich mehr als 70 000 GPS-Touren - zusätzlich können Nutzer ihre eigenen Routen erstellen. Daten wie etwa Zeiten für einzelne Trips oder zurückgelegte Kilometer und Höhenmeter werden automatisch gespeichert. „Die App hilft bei der Urlaubsplanung und bietet Zugriff auf mehr als 5000 öffentliche Kameras zum Betrachten der Lage“, sagt Kamal Vaid vom Technikportal „TechStage.de“. Auch Details zu Schneehöhen und Lifts seien enthalten. „Außerdem gibt es kleine Lehrvideos zum Thema Tiefschnee und mehr.“ Die App ist kostenlos, es gibt aber auch eine kostenpflichtige Erweiterungsversion.

Die App „Snocru“ ist ideal für Freunde und Familien, die zusammen auf die Piste wollen. Mit diesem Programm bleiben alle in Verbindung und können sehen, wo sich die anderen befinden. Außerdem lassen sich Werte wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz oder aktuelle Höhe bestimmen. Die App ist auch kompatibel mit Smartwatches. „Snowcru ist super, um Pistenkilometer zu tracken und seine Freunde im Blick zu behalten - außerdem bekommt man Auszeichnungen und ist so motiviert, den ein oder anderen Pistenkilometer mehr zu fahren“, sagt Martin Brüggemann, Technischer Direktor beim Magazin „t3n“. Die Basisversion der App ist kostenfrei, Upgrades kosten extra. Neben „Snocru“ gibt es mit „iSki Tracker“ oder „Skiline“ auch noch andere Apps, mit denen sich der Pistentag aufzeichnen lässt.

Nicht alle, die an ein klassisches Wintersportziel im Urlaub denken, streben eine Abfahrt oder die Loipe an. Auch Touren durch die hohen Berge sind beliebt. Damit Wanderer über Strecken, Wetter und Co. informiert sind, bietet sich die Ortovox-Bergtouren-App an. Sie liefert topologisches Kartenmaterial und trackt präzise via GPS. Kleiner Bonus: eine Augmented-Reality-Funktion. „Sie erkennt mittels Standort und Ausrichtung der Kamera, wie die umliegenden Berge heißen“, sagt Vaid. „Ideal für Leute, die ihre geografischen Kenntnisse aufwerten wollen.“

Wintersportler sollten auch bestens über die Wetterlage und mögliche Lawinen informiert sein. Hierfür bietet sich die „Skiinfo Ski & Schneehöhen App“ an. Täglich aktuelle Schneehöhen, Wettervorhersagen und Push-Nachrichten bei frischem Schnee zeichnen das Programm aus, bei dem Informationen über mehr als 2000 Skigebiete weltweit verfügbar sind. Speziell für die Schweiz gibt es die App „White Risk“ mit Schnee- und Wetterdaten sowie Hintergrundwissen zur Beurteilung der Lawinengefahr. In „SnowSafe“ gibt es die Lawinen- und Wettervorhersage für die österreichischen und bayerischen Skigebiete.

Ein Wintersportort hat meist unterschiedliche Strecken zu bieten, die oft nach Schwierigkeit sortiert sind. Die App „Fatmap“ bietet mit detaillierten Informationen Hilfe zur Orientierung. Nutzer können die Einstellungen wie Anforderung an die Ausrüstung, Geschicklichkeit oder Fitnesslevel selbst treffen und damit eine Route für den Tag auf der Piste festlegen. Außerdem sind 3D-Karten in integriert. „Fatmap ist super um das Skigebiet zu erkunden und die besten Abfahrten zu finden“, sagt Brüggemann. Eine Alternative ist die App des Deutschen Alpenvereins „alpenvereinaktiv.com“, die Informationen über Touren in Deutschland, Österreich und der Schweiz beinhaltet.

Doch auch bei der am besten geplanten Tour kann es zu Unfällen kommen. Deshalb ist die „Erste-Hilfe-DRK-App“ ratsam. Das Praktische: Die Anwendung stellt Fragen und die Nutzer werden über Sprach-, Text- und Bildanweisungen durch die Notfallsituation gelotst. Darauf folgen Maßnahmen, die in dem jeweiligen Moment ergriffen werden müssen. Zudem gibt es einen Notruf-Assistenten, der eine Standortbestimmung ermöglicht. Die App ist kostenpflichtig, wobei mit den Einnahmen die Erste-Hilfe-Ausbildung des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt wird.

Für Anfänger auf der Piste bietet die App „Check Yeti“ die ideale Lösung, da sie eine Datenbank von Skischulen und Skilehrern von über 350 Skigebieten enthält. Innerhalb einer Region gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Lehrer und Schulen miteinander zu vergleichen und den günstigsten Kurs herauszusuchen.


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