DAUN, 11.06.2019 - 16:14 Uhr
Essen & Trinken

Eröffnung Restaurant JOSEPH im neuen AMO by AMANO

Nach vielen Pop-up-Gastronomien wie der G&T - deutschlands erster Gin Bar, oder dem Restaurant Rocco & Sanny ist nun eine dauerhafte Gastronomie in die Friedrichstraße 113 eingezogen. Restaurant JOSEPH.

Das deutsch-jüdische Ehepaar Mirit und Ariel Schiff haben sich zur Umsetzung der Idee ihre Freunde und Gastronomen James und David Ardinast als Konzepter und mit ihnen den israelische Spitzenkoch Yossi Elad als kulinarischer Berater zur Seite geholt. Alle drei gehören zum Frankfurter Unternehmen IMA. Yossi Elad betreibt bereits seit Jahren erfolgreich in Jerusalem das „Machneyuda“ und in London das „Palomar“. 

Sie alle sind eng mit Tel Aviv verwurzelt und teilen die Nostalgie. Das JOSEPH Restaurant in Berlin ist eine Hommage an all dies, an ihre Wurzeln, an das Tel Aviv, das die Kindheit und Jugend der Betreiber so geprägt hat. JOSEPH, das ist der Vorname von Schiffs Vater und gleichzeitig der Bubenname von Yossi Elad. „Im JOSEPH geht es darum zusammenzusitzen, Essen, Gedanken und Respekt zu teilen. Es bringt die unterschiedlichen Menschen dieser Stadt zusammen. Open minded, ein bisschen verrückt und voller Wärme und Inspiration“, sagt James Ardinast.

Frisches Gemüse, Tomaten, Zwiebeln, Paprika sowie diverse Kräuter sind Deko und Zutaten zugleich. Es riecht nach hausgebackenem Brot. Es geht zu, wie auf dem Shuk Ha’Camel. Die offene Showküche des JOSEPH ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Restaurants. Wie auf dem Markt geht es um den zwischenmenschlichen Kontakt zwischen den Köchen und dem Gast. Der Tresen lädt sowohl zu einem kurzen Snack, als auch zum Verweilen ein. 

Das Interior des Restaurants besteht aus natürlichen Materialien wie Leder aus deutscher Herstellung, massivem Altholz Eiche und dunklem Emperador Mamor. Die sandigen und erdigen Töne und die harmonische Materialgestaltung geben dem Restaurant einen Tel Aviv Flair. Besonders auffällig ist eine riesige schwarzweiß Fotocollage mit persönlichen Fotos von den Machern des JOSEPH. Die Bilder zeigen Schiffs, Ardinasts und Freunde in Tel Aviv am Lala Beach und auf Märkten, da wo das Gefühl für das JOSEPH herkommt.

Geplant und um gesetzt wurde das Design von 'Morgen Interiors’ aus Frankfurt am Main. 

Die kulinarische DNA zieht sich vom Mittleren bis zum Fernen Osten, gepaart mit Einflüssen der jiddischen Küche aus den verschiedensten Ländern. Zu Grunde liegen saisonale und regionale Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung nachhaltige Zucht, die in der wohl ältesten und pursten Form zubereitet werden. Feuer, entweder auf einem Grill mit offener Flamme oder in der beständigen Hitze eines Ofens, kreiert Geschmäcker, die an die Markt-Küchen des Orients erinnern.

Auf einem Robata-Grill werden Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse gegart und entwickeln Röstaromen, die den kleinen aber entscheidenen Unterschied machen. In einem Tandooriofen werden flachgeklopfte Teiglinge an die heissen Wände geklatscht und Sekunden später dem Gast noch warm auf dem Teller serviert. Verschiedenste Salate runden das kulinarische Erlebnis ab und laden zum Teilen ein. Alles wird in die Mitte des Tisches gestellt. Hier wird gegessen, wie in der Familie. Die Gerichte schreien förmlich nach einer großen Runde. Nicht nur die kulinarische Vielfalt, sondern auch die Freude am Essen wird geteilt. 

Sitzplätze Innen: 60

Sitzplätze Außen (Hof): 40


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