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DAUN, 10.09.2019 - 16:26 Uhr
Essen & Trinken

Frischetest: Artischocke braucht langen Stiel und pralle Knospen

(dpa/tmn)- Sie sieht aus wie eine Blume und schmeckt zartbitter-nussig: Wer eine Artischocke zubereiten möchte, sollte beim Kauf des distelartigen Gemüses auf die Frische achten. Die erkennt man daran, dass der Korbblüter einen langen Stiel und feste, pralle Knospen hat, erklärt die Zeitschrift „Fit for Fun“ (Ausgabe Oktober 2019).

Nach dem Waschen muss der Stiel ab, am besten durch Drehen, empfiehlt das Fitness-Magazin. Zum Kochen kommt das Gemüse sofort in ein vorbereitetes Wasserbad mit Salz und 3 bis 6 Esslöffeln Zitronensaft. Bei mittlerer Hitze wird es eine halbe Stunde gegart. Wer die Distelblüte nicht gleich verbraucht, könne sie mit einem feuchten Tuch umwickelt im Gemüsefach lagern.

Artischocke verfeinert klassischen Kartoffelsalat

Es geht auch bequemer: Auch die Artischocke aus der Dose kann in der Küche zum Einsatz kommen, beispielsweise im klassischen Kartoffelsalat. Dazu die Herzen abtropfen lassen. Den Sud mit Mayonnaise, Essig, Öl, Senf und Gewürzen vermischen. Die in Scheiben geschnittenen Artischocken mit der Soße vermengen. Pellkartoffeln, Oliven, Kapern, Rucola und Ei vervollständigen das Gericht.

Die Fitness-Experten schätzen an dem Gemüse vor allem den enthaltenen Bitterstoff Cynarin. Er rege die Bildung von Magensäure an und wirke sich positiv auf die Galle aus. Das helfe, den Cholesterinspiegel zu senken.


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