- © Foto: Heji Shin / Caroline Peters -
DAUN, 15.05.2019 - 15:09 Uhr
Kultur

Caroline Peters in "Deponie Highfield" am Akademietheater Wien

Im Gegensatz dazu wie "Sichtbarkeit“ gerade diskutiert wird, müsste es vielmehr um Folgendes gehen, dass Frauen genauso unsichtbar sein dürfen wie weiße Männer. Dass überhaupt alles Markierte undeutlich sein kann. Also um eine optische Politik müsste es gehen, die die Dinge in das Dunkle zieht, raus aus der Erhellung, in die Nicht-Transparenz. Auf einer besseren Darstellung der Welt müsste man beharren, einer zuverlässigen und durchsetzbaren, die sich nicht in der Suche nach Repräsentation erschöpft. In einem Regime der Überdeutlichkeit, der Erhellung, des Realismus also, ist der weiße Mann ja unsichtbar. Es gibt einen Blick, der bestrebt ist zu repräsentieren und zugleich der Repräsentation zu entgehen, und der will auch die vollkommen transparente Vermittlung der Welt. Aber gegen die Gefräßigkeit des Auges ginge es ja gerade darum, "nicht sichtbar“ zu sein.

Premiere: Freitag, 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr.

Weitere Vorstellungen: 25. und 31. Mai sowie 01. 04. 15. 17. 18. 19. und 27. Juni 2019

Weitere Spieltermine und mehr Informationen über Caroline Peters' Arbeit für das Burgtheater  finden Sie auf 

www.burgtheater.at

Burgtheater

Universitätsring 2

1010 Wien

0043 1 514444140

www.burgtheater.at

Über Caroline Peters

Caroline Peters wird schon während ihres letzten Studienjahres von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgen Engagements auf allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Sie spielt an den Schauspielhäusern Hamburg, Köln und Zürich, an der Berliner Volksbühne sowie am Burgtheater in Wien, an dem sie seit 2004 Ensemblemitglied ist. Die Schauspielerin ist eine Meisterin des Timings. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Feuilleton schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen ausdrucksstark zwischen den Genres bewegt. Sie zeugen von einem ausgesprochenen Gefühl und einer sensiblen Intelligenz für die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere. Ihre temporeichen, präsenten und klugen Abbilder menschlicher Motive machen sie zu einer gefragten Schauspielerin für Film und Theater und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Ulrich-Wildgruber-Preis. Im Theater sind es die Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann und René Pollesch, im Film die mit Adolf Winkelmann, Arne Feldhusen, Dieter Wedel und Isabel Kleefeld sowie ihre Hauptrolle in dem Zuschauer-Erfolg 'Mord mit Aussicht', die sie einem breiten Publikum nahebringen. Caroline Peters wurde 2015 für ihre herausragende, schauspielerische Leistung für den renommierten Nestroy-Preis nominiert und  ist mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2016 als 'Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle' und von der renommierten Fachzeitschrift Theater heute als 'Theaterschauspielerin 2016' und 'Theaterschauspielerin 2018' ausgezeichnet worden.


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