- © Foto: Heji Shin: Caroline Peters -
DAUN, 22.01.2020 - 15:07 Uhr
Kultur

Caroline Peters in "Schwarzwasser" am Akademietheater

Eine spanische Insel, ein österreichischer Politiker, eine russische Oligarchennichte: eine toxische Kombination. Vor heimlich installierter Kamera verspricht der Mann der Frau im Macht-Rausch die Herrschaft über die nationale Medien-Landschaft. Die heimische Natur verkauft er gleich mit: Flüsse und Seen könne man gewinnbringend privatisieren, Berge und Täler für den Straßenbau nutzen. Als der Plan publik wird, zerreißt es den Politiker samt Regierung. Auch der junge Kanzler fällt. Die Namen der handelnden Personen in Schwarzwasser sind hinlänglich bekannt, spielen jedoch keine Rolle, denn wie stets geht es Elfriede Jelinek um Grundsätzliches. Virtuos verknüpft sie Tagesaktualität mit Philosophie und antiken Dramen - und zeigt, wie sich Gewalt in Gesellschaften reproduziert, wie rechtspopulistische Positionen, einem Virus gleich, rasend schnell ausbreiten und sämtliche Lebensbereiche infizieren. Nachhaltig vergiften sie das Klima, gesellschaftlich wie ökologisch, bis die globale Katastrophe droht.

Premiere: Donnerstag, 06. Februar 2020 um 19 Uhr.

Weitere Vorstellungen: 08. 12. und 28. Februar 2020

Weitere Spieltermine und mehr Informationen über Caroline Peters' Arbeit für das Burgtheater finden Sie auf www.burgtheater.at

Burgtheater

Universitätsring 2

1010 Wien

0043 1 514444140

www.burgtheater.at

Über Caroline Peters

Caroline Peters wird schon während ihres letzten Studienjahres von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgen Engagements auf allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Sie spielt an den Schauspielhäusern Hamburg, Köln und Zürich, an der Berliner Volksbühne sowie am Burgtheater in Wien, an dem sie seit 2004 Ensemblemitglied ist. Die Schauspielerin ist eine Meisterin des Timings. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Feuilleton schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen ausdrucksstark zwischen den Genres bewegt. Sie zeugen von einem ausgesprochenen Gefühl und einer sensiblen Intelligenz für die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere. Ihre temporeichen, präsenten und klugen Abbilder menschlicher Motive machen sie zu einer gefragten Schauspielerin für Film und Theater und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Ulrich-Wildgruber-Preis. Im Theater sind es die Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann und René Pollesch, im Film die mit Adolf Winkelmann, Arne Feldhusen, Dieter Wedel und Isabel Kleefeld sowie ihre Hauptrolle in dem Zuschauer-Erfolg 'Mord mit Aussicht', die sie einem breiten Publikum nahebringen. Caroline Peters wurde mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2016 als 'Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle' und  2018 für ihre herausragende, schauspielerische Leistung mit dem renommierten Nestroy-Preis geehrt. Sie ist und von der renommierten Fachzeitschrift Theater heute als 'Theaterschauspielerin 2016' und 'Theaterschauspielerin 2018' ausgezeichnet worden.


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