- © Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd -
DAUN, 27.11.2020 - 09:56 Uhr
Kultur

Die Revolution im Blut: Rea Garvey ist mit Che Guevara verwandt

Aufschlussreiche Einblicke in seinen Familien-Stammbaum gewährt Rea Garvey in der kommenden Ausgabe der Sendung „Rodeo Radio – The BossHoss Rockshow bei RADIO BOB!“. Denn über seine Mutter hat der irische Sänger einige prominente Vorfahren, darunter ein gewisser Ernesto Lynch. Als Rea Garvey das erste Mal auf den Namen gestoßen sei, habe er damit nichts anfangen können. „Dann hab ich gefragt: ,Wer ist Ernesto Lynch?‘. Und meine Mutter sagte: ,Oh, das habe ich vergessen, dir zu erzählen: Du bist mit Che Guevara verwandt.‘“

Ernesto Guevara Lynch sei der Vater des berühmten Revolutionsführers gewesen. „Sein Opa ist aus Irland gekommen, dann nach Spanien gegangen und von dort nach Argentinien. Der hatte einen Sohn, Ernesto – und das war der Vater von Che Guevara, Ernesto Lynch. Google es, I‘m not fucking joking.“ Um seine These zu untermauern, ergänzt der Musiker: „Dieses schwarze Barrett, das Che Guevara anhat, ist ein altes IRA-Barrett. Das ist crazy. Die irischen Finger gehen in die Welt hinaus.“

In Rea Garveys Ahnentafel findet sich ein weiterer, in Deutschland weniger bekannter, dafür aber in Irland gefeierter „Lynch“ – der Offizier Liam Lynch. „Meine Mutter hat mir erzählt, Liam Lynch wäre mein Ur-Ur-Onkel“, so der 47-Jährige. „Und er war der letzte Kommandant der IRA, der Irish Republican Army – aber der alten IRA,“ betont Rea Garvey, um die ursprüngliche Untergrundorganisation, die im Irischen Unabhängigkeitskrieg von 1919 bis 1921 kämpfte, von den nachfolgenden Gruppierungen gleichen Namens abzugrenzen. „Die ganze Geschichte ist superbeeindruckend“, berichtet der Musiker weiter. „Wenn in Irland in einer Kneipe jemand herausfindet, dass du mit ihm verwandt bist, stehen die Leute auf und geben dir die Hand aus Respekt. Er ist echt ein Held in Irland.“

Das alles erfuhr Garvey in den Vorbereitungen zu seinem neuen Album „Hy Brasil“, dass er unbedingt trotz der Pandemie wie vorgesehen vor zwei Wochen herausbringen wollte: “Es ist schon crazy. Du bringst ein Album heraus, wo nichts normal ist. Aber auf der anderen Seite: die Leute brauchen Unterhaltung. Wenn wir nichts machen, ist da irgendwann eine Leere. Wir wollten diese Leere mit Musik füllen.“ Das komplette Interview mit Rea Garvey gibt es am Samstag, den 28. November 2020, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der „Rodeo Radio – The BossHoss Rockshow bei RADIO BOB!“. Erweitert wird das Format durch den gleichnamigen Podcast, der stets parallel zur Ausstrahlung auf www.radiobob.de, in der kostenlosen myBOB-App und auf anderen Podcast-Plattformen (z.B. Spotify) veröffentlicht wird.


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