DAUN, 13.02.2020 - 16:36 Uhr
Kultur

Günther Jauch: „Ich kann gut gar nichts machen.“

Für den Moderator, Journalisten und Produzenten Günther Jauch gehört persönliche Kommunikation zum beruflichen Alltag. Doch bei den neuesten Formen des Informationsaustauschs hält er sich lieber zurück. So findet man auf den gängigen Social Media-Plattformern unter dem Namen „Günther Jauch“ ausschließlich Fake-Accounts: „Ich bin da nirgendwo“, betont er im Gespräch mit Barbara Schöneberger für deren Radio-Talkshow „Mit den Waffeln einer Frau“. „Aber wenn ich zum Beispiel bei Twitter wäre, würde ich aus Interesse Trump folgen. Einfach um zu sehen, was er jetzt gerade wieder macht – einfach, um das genauso schnell zu wissen wie die Weltpresse.“

Einen Blick in die wunderbare Welt der internet-basierten Kommunikation hat Fernsehmann Jauch allerdings schon mal riskiert: „Das gucke ich mir an, so zehn, zwölf Minuten und dann denke ich: Leider eine Viertelstunde vertan.“ In diesem Zusammenhang fügt er jedoch hinzu: „Dabei kann ich gut aus dem Fenster gucken. Ich kann gut gar nichts machen.“ Auch ein eigener Podcast käme für ihn eher nicht in Frage: „Ich finde, dass ich nicht so furchtbar viel zu erzählen hätte. Und schon gar nicht drei Mal die Woche.“ Selbst auf eine Autobiographie in Buchform werden seine Fans wohl vergeblich warten: „Mein Mitteilungsbedürfnis ist da etwas begrenzt.“

Günther Jauch zählt zu den beliebtesten prominenten Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Gerne wird ihm das Etikett „nett“ angeheftet, was er selbst fast schade findet, wie er gegenüber Barbara Schöneberger bekennt. „Es gibt ja Menschen im Fernsehen, die wahnsinnig nett sind und die man zum Teil wegen ihrer Nettigkeit verachtet. Solche Leute sind mir zuweilen unheimlich. Die haben dann ja andere Abgründe.“ Angesichts dieser Erkenntnis würde er sich selbst wahrscheinlich eher nicht als „nett“ bezeichnen. Jauch warnt: „Wer mit mir mal einen Tag unterwegs gewesen ist, der ist desillusioniert.“ Alle, die bis jetzt auch noch geglaubt haben, als ehemaliger Moderator des „Aktuellen Sportstudios“ sei Günther Jauch eine Sportskanone, dürften ebenfalls enttäuscht werden. Im Gespräch mit Barbara Schöneberger gesteht er: „Ich bin nicht sportlich, ich bin trainierbar.“ Er könne Fahrrad fahren, zügig fünf Kilometer gehen und schwimmen. Wegen Boris Becker habe er Tennis gelernt – aber Fußball spielen kann er nicht.

Das komplette Interview mit Günther Jauch gibt es am Samstag, den 15. Februar 2020, ab 11:00 Uhr in der Radio-Talkshow „Mit den Waffeln einer Frau“ auf barba radio. Das Format läuft immer samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr und sonntags von 16:00 bis 18:00 Uhr. barba radio ist auf www.barbaradio.de und via App zu empfangen. Die barba radio-App ist sowohl im App-Store als auch im Google Play Store erhältlich. Darüber hinaus steht das Gespräch ab Montag, den 17. Februar, als Podcast über die barba radio-App zur Verfügung.


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