DAUN, 07.11.2019 - 13:43 Uhr
Kultur

Henning Baum: „Mick Brisgau ist ein Macho, aber kein Chauvi!“

Schauspieler Henning Baum (47)  - bekannt unter anderem für seine Rolle als „Mick Brisgau  in „Der letzte Bulle“ - ist glücklich, dass die erfolgreiche Fernsehserie nach fünf Jahren jetzt am siebten November in die Kinos kommt. „Es  ist eine spannende Geschichte, die sehr bewegend ist, mitreißend und teilweise sehr, sehr komisch. Da hat der Peter Thorwart, der das Buch geschrieben hat und Regie geführt, eine gute Idee gehabt, in dem Film auch die Vorgeschichte von Mick vor dem Fall ins Koma zu erzählen. Mir hat das immer bei der Serie gefehlt.“

Der erfolgreiche Schauspieler, der auch Lukas in „Lukas der Lokomotivführer“ im Kino spielte und an der Schauspielschule in Bochum studiert hat, braucht beim Spielen eine innere Verbindung zur Figur. „Ich bin nur dann gut, wenn ich eine Rolle mit eigener Erfahrung, eigenem Empfinden füllen kann. Ich muss diesen Typ in mir finden. Nur dann bin ich glaubwürdig“.  Er arbeitet deshalb mit Regisseur*innen, die das suchen und zu lassen. Das war auch bei der Figur des ins Koma gefallenen Polizisten Mick Brisgau so: “ Zwar ist er ein Macho, aber der ist niemals überheblich gegenüber Frauen, der achtet Frauen, der sucht auch die Nähe von klugen Frauen. Er ist kein Chauvi, er wertschätzt Frauen und ist sehr charmant“.

Der körperbetonte Schauspieler, der fechten, tanzen, boxen und reiten kann, „geht gerne an seine Grenzen“… - “Mit Willenskraft kannst du alles erreichen. Das beste Beispiel ist doch Arnold Schwarzenegger, aus einem einfachen Dorf in Österreich in einfachsten Verhältnissen groß geworden. Stück für Stück hat der sich rausgearbeitet und die Welt erobert. Ob man ihn jetzt mag oder nicht.“

Sich zu konzentrieren hat er auf einem Internat in England gelernt: „Da haben meine Eltern mich mit 17 Jahren hingeschickt, weil sie das Gefühl hatten, ein bisschen Struktur könnte mir guttun. Das war eine gute Idee, das Internat war ein Abenteuer und die Schulzeit lief wie am Schnürchen. Von dieser Konzentration profitiere ich noch heute“.

Er liebt es, sich mit Geschichte zu befassen, käme sehr gut auch in einer etwas wilderen Natur zurecht: „Kanada, Afrika, das habe ich mir als Kind gewünscht, in einer Gegend zu leben, die wilder ist. Natur macht mich wacher, ich taue dann erst richtig auf.“  Und er fand sein Treffen mit der Queen beeindruckend, die ihm in der deutschen Botschaft vorgestellt wurde. „In ihrer ruhigen Art und der Würde kam sie und wir sind dann miteinander Gespräch gekommen und haben ein bisschen geplaudert und gelacht. Sie hat eine trockene Art, der Humor und Warmherzigkeit zu Grunde liegt“.

Nicht Arzt wie sein Vater geworden zu sein, hat er nie bereut, obwohl auch dieser Beruf ihn interessiert hätte: „Ich fühle, dass ich in der Schauspielerei was kann und auf diesem Weg Menschen erreichen kann.“

„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags zwischen 9 und 12 Uhr spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger mit Prominenten. Das komplette Gespräch mit Henning Baum  und FFH-Moderatorin Silvia Stenger kann in voller Länge bei FFH in Web und App und überall dort, wo es Podcasts gibt, gehört werden.

„Silvia am Sonntag – der Talk“ als Podcast auf www.FFH.de.

In der aktuellen Ausgabe der vivanty no. 67 / Dezember 2019 erzählt uns Henning Baum in einem Interview, warum er „Camper aus Leidenschaft“ ist. Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe finden Sie  hier . Wollen Sie die Ausgabe kaufen? Dann klicken Sie hier. 


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Aktuelle Ausgabe
Dezember 2019 / No 67

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