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DAUN, 07.02.2020 - 14:00 Uhr
Kultur

Heuschnupfenalarm? Diese Tipps helfen beim nächsten Pollenflug

Laut aktuellen Zahlen des Allergieinformationsdienstes ist die Anzahl der Allergiker in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Industriestaaten um das Zwanzigfache angestiegen. Knapp ein Drittel der Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren leiden bereits an einer Allergie. Ganz vorne mit dabei ist der Heuschnupfen [1]. Ob Hasel oder Erle: Bei Allergikern reagiert das Immunsystem besonders empfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen oder Hausstaub (Allergene). Beim Einatmen eben jener Allergene gelangen kleinste Partikel in die Nase. Die Nasenschleimhaut schwillt an. Histamine – auch bekannt als körpereigene Botenstoffe – sind daran beteiligt. Um die störenden Partikel wieder aus dem Körper zu spülen, kommt es im Folgeschluss zu einer laufenden Nase und tränenden Augen. Für viele Allergiker verkommt der Aufenthalt im Freien dann zur regelrechten Tortur. Das Taschentuch wird zum ständigen Begleiter. Das favorisierte Medikament liegt immer griffbereit. Unsere vier Tipps, die besonders leicht in den Alltag zu integrieren sind und nur wenig Aufwand erfordern, zeigen, dass das nicht sein muss. So können auch Sie den nächsten Frühling endlich genießen – und das trotz Pollenflug.

Da wird sogar der Fisch in der Pfanne verrückt: Omega-3 gegen Heuschnupfen

Das „European Journal of Clinical Nutrition“ berichtet, dass eine an Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung, Heuschnupfen deutlich abmildern kann. Warum also nicht einmal ein Lachsfilet im Lieblingsrestaurant bestellen oder Chia-Samen über den mittäglichen Salat streuen? Auch Öle und Nüsse enthalten die wertvollen Fettsäuren. Letztere lassen sich übrigens auch besonders einfach als Snack für zwischendurch mit ins Büro, in die Schule oder zur Uni nehmen.

Probiotika für ein starkes Immunsystem? 

Wissenschaftliche Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora und der Überreaktion des Immunsystems bspw. in Form von Heuschnupfen hin [2]. Wer also seine Darmflora und damit auch sein Immunsystem stärkt, geht einen entscheidenden Schritt in Richtung Beschwerdefreiheit trotz Pollenflug. Setzen Sie dabei also vor allem auf Probiotika (Mikroorganismen), die z. B. in Joghurt vorkommen, um Ihren Darm auf natürliche Weise zu unterstützen. Aber Achtung! Zu viel des Guten kann zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. Achten Sie daher auf eine angemessene Portionierung. Wie wäre es beispielsweise mit einem Becher Naturjoghurt zu Ihrem nächsten Frühstücksmüsli?

Wenn Bier und Wein zum Schnupfen führen

Die Feiertage sind erst seit wenigen Wochen vorbei und die neuen Vorsätze für 2020 sind fest im Kopf verankert. Fünf Kilo abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören? Viele Menschen wollen das neue Jahr gesünder beginnen. Vielleicht stand ja auch auf Ihrer imaginären Vorsatzliste, weniger Alkohol zu trinken? Nicht nur die Figur profitiert dabei von weniger Alkohol, auch Heuschnupfengeplagte können einen Vorteil für sich daraus ziehen. Mediziner wissen nämlich schon länger, dass insbesondere die in alkoholischen Getränken enthaltenen Histamine, den Heuschnupfen verstärken können. Wie das funktioniert? Histamine kommen als natürlicher Botenstoff im menschlichen Körper vor und sind maßgeblich bei einer allergischen Reaktion beteiligt – beispielsweise bei juckenden Augen. Beim Genuss von Alkohol nimmt der Körper nicht nur zusätzliche Histamine auf, ihm wird auch durch den Alkohol ein höherer Bedarf an Abwehrstoffen signalisiert. Die Folge: Der Körper produziert noch mehr Abwehrstoffe (Histamine), was sich wiederrum durch einen Fließschnupfen oder juckende Augen äußern kann. 

Vitamin C – besonders effektiv im Kampf gegen Allergien

Zu guter Letzt noch ein echter Geheimtipp: Zur Stärkung des Immunsystems und zur Senkung der Histaminwerte im Blut sollten Sie auf eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung achten. Forschungsergebnisse zeigen, dass je weniger Vitamin C im Blutplasma vorhanden ist, desto mehr erhöht sich auch der Histaminspiegel. Bereits eine Dosis von zwei Gramm täglich kann hierbei Symptome minimieren [3]. Ob in Zitrusfrüchten oder im Brokkoli: Vitamin C ist praktisch frei von Nebenwirkungen und ungiftig. Um jedoch nur ein Gramm des Vitamins aufzunehmen, müssten Sie ca. 100 Erdbeeren verzehren. Die Einnahme von Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel bietet in diesem Fall also eine besonders leicht umzusetzende Alternative. Dazu bietet sich insbesondere ein revolutionäres Vitamin-C-Präparat in Gelform an (wie z. B. Altrient C), welches die Nährstoffe in winzigen Liposomen einschließt, die das Vitamin vor Oxidation und dem Abbau durch Verdauungsprozesse schützen. So gelangen die Nährstoffe direkt zu den Zellen und Ihr Körper kann den Großteildes benötigten Vitamin C absorbieren – damit Sie beim nächsten Pollenflug endlich befreit durchatmen können. 

[1] https://www.degs-studie.de/deutsch/home.html

[2] University of Florida, https://news.ufl.edu/articles/2017/03/allergies-probiotic-combination-may-curb-your-symptoms-new-study-finds.html.

[3] Clemetson C.A.B.: Histamine and ascorbic acid in human blood. Journal of Nutrition 1980; 110:662-668.


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