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DAUN, 02.08.2022 - 08:23 Uhr
Kultur

„Jeder ist besonders“ – Interview mit Wotan Wilke Möhring

Diese Rolle lag ihm ganz besonders am Herzen: In der berührenden Komödie „Weil wir Champions sind“ spielt Wotan Wilke Möhring den Trainer eines außergewöhnlichen Basketballteams. Als ehemaliger erfolgsverwöhnter Bundesliga-Coach muss er nach einigen Fehltritten Sozialstunden ableisten und eine Mannschaft mit kognitiv beeinträchtigten Menschen trainieren. Die neun Spielerinnen und Spieler werden von Menschen mit Assistenzbedarf dargestellt, die zum ersten Mal vor der Kamera stehen. Wie die Dreharbeiten verliefen, vor welchen Herausforderungen das ganze Team stand und was dieses Projekt so besonders macht, erzählt der 55-jährige Filmstar im Interview. Außerdem spricht der preisgekrönte Schauspieler über „Rausch und Freiheit“ - sein jüngst erschienenes Buch, das er mit seinem Bruder Sönke Möhring geschrieben hat.

Herr Möhring, „Weil wir Champions sind“ feiert das Anderssein und wirbt für Toleranz und Vielfalt. Sie mussten sicherlich nicht lange überlegen, um die Hauptrolle des „zwangsverpflichteten“ Profitrainers Andreas zu übernehmen, der mit diesem besonderen Team über sich selbst hinauswächst, oder? Ich war tatsächlich sofort Feuer und Flamme, als man mit diesem großartigen Projekt auf mich zu kam. Als ich mir dann auch noch den spanischen Film „Campeones“ angeschaut habe, auf den die Komödie beruht, hatte ich noch mehr Lust darauf. Es war mir ein ganz großes Herzensanliegen, diesen Film zu machen. Das Thema ist ein besonderes, und die Herangehensweise ist außergewöhnlich, weil wir überwiegend Darsteller haben, die das zum ersten Mal machen und alle in verschiedenen Graden Assistenzbedarf haben - Downsyndrom, Autismus. Es geht schließlich darum, was es überhaupt bedeuten soll, „anders“ zu sein. Gibt es das, oder sind wir nicht alle - jeder auf seine Art - anders? Unsere Darsteller waren alle so wunderbar und verschieden, und so verschieden wollten wir sie auch sein lassen.

Was war die größte Herausforderung bei den Dreharbeiten? Der ganze Film war ein Experiment. Wir wussten vorher nicht, ob das alles wirklich so funktionieren und klappen wird wie erhofft. Das ist ja nicht die normale Welt, sondern ein Filmset. Die Zusammenarbeit hat viel Fein- und Fingerspitzengefühl sowie eine große Empathie von jedem von uns erfordert. Die größte Herausforderung am Set war aber lustigerweise, ob wir so genannte „Normale“ es schaffen würden, eine Atmosphäre herzustellen, in der sich diese Menschen aufgenommen fühlen. Sie müssen ja sonst jeden Tag so sein, wie wir wollen, dass sie sind. Wir wollten es deshalb umgekehrt machen: Alles dafür tun, dass sie in diesem Film ganz sie selbst sein können und sich wohlfühlen. Dadurch war das der harmonischste Dreh, an dem ich jemals mitgewirkt habe: Es war nie laut, es war nie hektisch – es war nur positiv, weil alle sehr bemüht waren und weil wir alle wussten, das ist ein ganz besonderer Film. Alle waren mit großem Herzen dabei. Ich würde mir übrigens wünschen, dass Dreharbeiten immer so harmonisch sind, weil das uns allen gutgetan hat.

Wie aufwendig waren die Vorbereitungen für dieses Projekt? Es wurde mit einem längeren Vorlauf als sonst vorbereitet, denn man wusste nicht, ob man überhaupt Darsteller in diesem besonderen Umfeld findet. Einige von ihnen waren zum Beispiel noch nie so lange von zu Hause oder ihrem vertrauten Umfeld weg. Deshalb wurden vorab alle Szenen intensiv geprobt, und am Set waren immer ihre vertrauten Betreuer dabei. Zum Glück hatten wir für die Produktion viel mehr Drehtage zur Verfügung als sonst üblich. Deshalb gilt mein Dank neben den großartigen Darstellern und der tollen Crew auch der Produktionsfirma, dem Sender und allen, die sich getraut haben, ein solch einmaliges Projekt in Deutschland zu stemmen. So bekommen die Zuschauer Einblick in einen ganz anderen Teil unserer Gesellschaft.

Wie war die erste Begegnung am Set? – Eine Doku über die Dreharbeiten zeigt, wie aufgeregt die Darsteller waren, einen „echten“ Filmstar wie Sie zu treffen... Diese erste Aufgeregtheit - die jeder hat, der zum ersten Mal vor einer Kamera steht - ist bei ihnen schnell verflogen, weil wir uns alle mit echtem Interesse und großer Offenheit begegnet sind. Verwirrend war für sie aber, dass ich ihnen als Filmfigur nicht so begegnet bin wie als Privatperson, sondern völlig anders: Profi-Basketballtrainer Andreas ist sehr dominant, laut und nicht emphatisch. Er hat überhaupt keinen Draht zu diesen Menschen, die er noch nicht einmal ernst nimmt. Das ist so ziemlich das  Gegenteil von dem, wie die Darsteller mich als Menschen kennengelernt haben. Diese Abstraktion, dass ich einen anderen als mich selbst darstelle, musste ich ihnen immer mal wieder erklären. Aber das gesamte Team hat sie sehr verständnisvoll und mit viel Respekt an die neuen Situationen herangeführt.

Wie konnten Sie als Profischauspieler die Darsteller unterstützen? Ich denke, dass ich für sie eine wichtige Orientierung war, darüber hinaus sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Ich bewundere, welche große Leistung sie jeden Tag geleistet haben. Am Set war ich für sie: Freund, Kollege und Coach. Auch nach Drehschluss war ich für sie noch der „Trainer“, so haben sie mich jedenfalls immer genannt. Ich hab versucht, ihnen bei allem zu helfen, sie zu motivieren, ihnen die Aufregung zu nehmen und sie zum Lachen zu bringen.

Hatten Sie selber keine Berührungsängste oder Bedenken, in der Zusammenarbeit vielleicht an Ihre Grenzen zu stoßen? Nein, Ich habe keine Berührungsängste, im Gegenteil: Ich mag Menschen, die „anders“ sind, die besonders sind. Deshalb hab ich mich sehr auf dieses Projekt gefreut. Wenn einem mit unverstellter Wahrhaftigkeit begegnet wird, entdeckt man selber auch viel - zum Beispiel die eigenen Defizite. Ihre Ehrlichkeit und unbändige Lebensfreude haben mich begeistert. Sie sind nicht verkopft; sie sprechen einfach aus, was sie denken und fühlen. Nicht so zu tun als ob, keinem Bild entsprechen zu wollen – das ist toll.

Was können wir noch von diesen besonderen Menschen lernen? Unglaublich viel, wenn wir uns auf sie einlassen. Vor allem können wir von ihnen lernen, uns frei von Bewertung und Urteil immer mehr dem anzunähern, was wir vielleicht wirklich sind – oder sein könnten. Diesen Schritt haben uns diese tollen Menschen deutlich voraus. Auch ihre pure naive Freude würde uns allen guttun. Wir denken oft so negativ, verkopft und kompliziert, dass wir vergessen: Uns einfach des Lebens zu freuen. Deswegen finde ich es ganz großartig, mit diesem Film zu zeigen, zu welchen Möglichkeiten wir alle in der Lage wären, wenn wir Anderssein als Bereicherung erkennen - und einander mehr zuhören würden. Denn dieser Film ist eine Möglichkeit, denen zuzuhören, die man sonst nicht hört.

Wie nah sind wir heute der Vision einer toleranten Gesellschaft, in der Inklusion selbstverständlich ist? Davon sind wir leider immer noch weit entfernt. Toleranz und Inklusion sind oft nur Labels. Wir wissen erschreckend wenig über diese besonderen Menschen, denen wir nicht wirklich einen Platz in unserer Gesellschaft zugestehen. Wir sind nicht nur nicht bereit, ihre besonderen Fähigkeiten zu erkennen, sondern qualifizieren sie aus einer Perspektive der Überheblichkeit ab.

Wie können wir diese Menschen besser in unseren Alltag integrieren? Indem wir ihnen wirklich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Das beginnt schon mit der Bezeichnung dieser besonderen Menschen: Egal wie wir es drehen, es bleibt abwertend. Durch diese Sichtweise versperren wir uns den Blick auf die Fähigkeiten und den Beitrag, den diese Menschen leisten können.

Ist auch Vielfalt Ihrer Meinung nach nur ein leeres Wort? Wir sprechen zwar viel von Inklusion und einer vielfältigen toleranten Gesellschaft, aber setzen wir das wirklich um? Alle Menschen sind besonders, und alle sollten willkommen sein. Nur wenn, wir auf andere zugehen, können wir auch von ihnen lernen und Berührungsängste abbauen. Das gilt übrigens für vieles, was uns als Menschen begegnet: Hautfarbe, Religion, Herkunft, Haltung – Unterschiedlichkeit in jeder Form. Ohne Farben wird die Welt nicht bunt. Statt Vielfalt zu feiern, nimmt die Normierung zu, und die Welt wird immer gleichförmiger. Auch das finde ich überheblich und anmaßend. Stattdessen sollten wir lieber die Chance nutzen, auch mal die andere Welt kennenzulernen.

Steht uns da nicht manchmal die eigene Angst im Weg? Natürlich haben wir erstmal Angst vor dem Unbekannten. Das ist irgendwie menschlich. Doch auch wenn wir zunächst gewisse Berührungs.ngste haben, müssen wir versuchen, aus dem Unbekannten Bekanntes zu machen, um die Angst abzubauen. Denn was wir kennen, macht uns keine Angst mehr.

Apropos unbekannt: Konnten Sie eigentlich schon vor dem Film Basketball spielen? Ein bisschen. Es reichte jedenfalls soweit, dass ich nicht mehr lernen musste, wie man einen Korb wirft. Trotzdem habe ich mich für die Rolle natürlich verstärkt mit Basketball beschäftigt und mir den Sport insgesamt - das Positionsspiel, verschiedene Spielzüge, Taktik und Kommandos - grob angeeignet. Weil ich als Trainer meinen Spielern ja was beibringen musste. Basketball ist ein toller Sport, der viel mit Technik zu tun hat und nicht nur mit Körperlichkeit, obwohl er deutlich kampfbetonter ist als die meisten denken. Basketball verbindet Athletik mit totaler Konzentration. Das macht diesen Sport besonders. Und teamfähig muss man auch sein.

Ihre Filmfigur, der Basketballtrainer Andreas Ellgut, lernt mit seinem neuen Team nicht nur, seine Vorurteile abzubauen, sondern auch, dass es im Leben nicht nur ums Siegen geht. Wie sehen Sie seine Entwicklung? Andreas ist das Sinnbild einer egoistischen Siegergesellschaft. Er  lernt im Verlauf der Geschichte: Der wahre Champion zeigt sich in der Niederlage. Wenn man immer nur siegt, geht der Zauber weg und dann fühlt sich kein Sieg mehr an wie ein Sieg. Vor allem aber lernt Andreas, anderen zuzuhören. Das verändert ihn auch privat und bietet ihm wieder Möglichkeiten, die er sich vorher selber kaputt gemacht hat. Er erkennt schließlich, dass es im Leben nicht darum geht, wie viel Geld man verdient und wo man in der Gesellschaft steht, sondern was im Leben wirklich zählt.

Und was ist im Leben wirklich wichtig? Da wir ja alle unterschiedlich sind, betrachtet natürlich jeder andere Dinge als wichtig. Ich denke aber, jeder sollte bestrebt sein, seine Möglichkeiten zu entdecken und auszuleben. Und vielleicht sogar eine Ahnung dafür entwickeln, warum man hier ist und man so ist wie man ist. Man sollte immer versuchen, seinen eigenen Weg zu gehen und dabei anderen auch diese Möglichkeit geben. Wir sollten niemals die Suche nach unserem so genannten Glück aufgeben und dabei aktiv die größten Herausforderungen suchen. Am Ende unserer Reise erkennen wir dann vielleicht das, was mit diesem Glück gemeint ist. Und auf dem Weg dahin sollte man immer die Person bleiben, die man ist und nicht irgendeine andere.

Brauchen wir Tiefpunkte im Leben, um die Höhepunkte zu schätzen? Der Tiefpunkt ist ja nur die Spiegelung von einem Höhepunkt. Das ist eigentlich dasselbe, nur wir empfinden das als Tiefpunkt. Wir sind auch schon so weit, dass wir Niederlagen sehen, die gar keine sind. Weil der Tiefpunkt oder die vermeintliche Niederlage das ist, was uns am meisten fordert. Ein Tiefpunkt ist immer der Punkt, an dem wir vor der nächsten Treppenstufe stehen. Nur wenn man Tiefpunkte erlebt hat, weiß man, dass ein Tiefpunkt auch gleichzeitig einen Wendepunkt markiert, von dem es nun wieder bergauf geht. Wir sind so gepolt, dass wir immer weiter, höher, schneller wollen und einen Stillstand oder Rückschritt als schlecht betrachten. Aber das ist nicht schlecht, das gehört genauso dazu. Es läuft nicht immer alles gleich. Ein Baum macht uns das jedes Jahr vor: Alte Blätter fallen ab, neue wachsen nach. Das ist der Lauf des Lebens. Mal sind wir oben, mal sind wir unten, aber immer in Bewegung.

Ihr eigenes Leben verlief auch sehr bewegt. Das zeigt die Doppel-Biographie „Rausch und Freiheit“, die Sie zusammen mit Ihrem Bruder Sönke Möhring geschrieben haben und die gerade erschienen ist. Das ist keine wirkliche Biographie, sondern nur ein Ausriss, ein Zeitblock von sieben Jahren - eine Lebensphase, die uns als Geschwister noch näher zusammengebracht hat, in der wir uns als Brüder erst so richtig kennengelernt haben. Dieses „Jahrsiebt“ hat uns geprägt, und davon wollten wir erzählen.

Sehen Sie eine Parallele zwischen der Filmstory von „Weil wir Champions sind“ und Ihrer eigenen Lebensgeschichte? Unbedingt: Es geht in beiden Geschichten um Freiheit. Die Darsteller im Film verschwenden keine Gedanken daran, was andere über sie denken. Sie gehen in der Welt der Regeln, die uns das Leben oft schwer machen, ihren eigenen Weg. Das macht frei. Ich frage mich oft: Wo findet in unserem heutigen Alltag noch Freiheit statt? Wann fühlen wir uns denn noch wirklich frei? Von Rudolf Steiner stammt dieser großartige Satz: „Leben  in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.“ Diese Grundmaxime hat mich mein Leben lang begleitet.

Und welche Rolle spielt in Ihrem Leben der „Rausch“, um den es im Buchtitel geht? Rausch und Freiheit liegen nah beieinander. Das, was wir oft mit Rausch verbinden - dieser zum Beispiel von Drogen- oder Alkoholkonsum herbeigeführte Zustand - hat damit aber nichts zu tun. Das braucht man gar nicht für einen „anständigen“ Rausch. Auch von starken Erlebnissen kann man „berauscht“ sein. Rausch ist das Gefühl einer Ausschüttung von Endorphinen. Und das erleben wir viel zu selten. Weil ein Rausch bedeutet, dass wir in diesen Momenten nicht kontrollierbar sind und nicht der Norm entsprechen. Bei dem Rausch, den ich mit meinem Bruder erlebt habe, geht es vor allem um unsere gemeinsame Zeit in New York Anfang der Neunziger Jahre. Damals stand uns alles offen, wir waren im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, und New York war eine riesige „Spielwiese“ – das war „echte“ Freiheit. Und diese Freiheit war total berauschend.

Was hat Sie damals nach Amerika geführt? Zum ersten Mal war ich wegen eines Praktikums dort. Da hab ich im Rahmen eines Sozialpraktikums mit kognitiv beeinträchtigten Menschen in einem Dorf in der Nähe von New York zusammengearbeitet und dabei Amerika kennen- und lieben gelernt. Danach bin ich noch weiter durch die Staaten gereist und hab meinem Bruder immer von diesem Land vorgeschwärmt. So beginnt auch das Buch: Ich bin schon seit einem halben Jahr in Amerika, warte dort auf meinen Bruder, und dann geht’s los. Allerdings dreht sich unser gemeinsames Buch nicht nur um Rausch und Freiheit, sondern auch ums Brüdersein. Das ist ganz wichtig. Viele hatten damals übrigens nicht geglaubt, dass wir beide Brüder sind. Weil sie gedacht haben, dass man mit einem Bruder nicht so eng sein kann wie wir und Dinge nicht so teilen kann. Doch wir beide sind ein tolles Team. Mein Bruder war und ist für mich immer noch mein bester Freund.

Ihr Bruder ist fünfeinhalb Jahre jünger als Sie und ebenfalls Schauspieler. Was verbindet Sie beide, was unterscheidet Sie?  Uns verbindet natürlich, dass wir zusammen als Geschwister aufgewachsen sind. Wir haben auch schon öfters zusammen gedreht und standen gerade erst wieder gemeinsam vor der Kamera. Ansonsten haben wir beide ein sehr unterschiedliches Wesen. Sönke ist Harmonie wichtig, und vielleicht ist er auch geduldiger. Das Buch wäre sicherlich anders geworden oder gar nicht entstanden, wenn wir nicht so unterschiedlich wären.

Hat das gemeinsam Buchprojekt Ihrer Beziehung noch mal einen neuen Impuls gegeben? Ganz klar ja. Das war für uns beide eine große Bereicherung. Es ist einfach schön, wenn man eine Erinnerung nicht alleine hat, sondern teilen kann. Wir haben dabei oft festgestellt: „Ah, stimmt! So hieß der!“ oder „Ach, so war das!“ Zu sehen, wie der Bruder dieselbe Situation erlebt und empfunden hat, das war ein Geschenk. Insofern haben wir das Buch auch ein Stück weit für uns selbst geschrieben.

Inzwischen sind Sie Vater und tragen damit auch für Ihre Kinder Verantwortung. Gehen Sie seitdem „gebremster“ durchs Leben? Verantwortung ist kein Aufruf zur Limitierung. Natürlich bin ich selber etwas verantwortungsvoller geworden, seit ich die Verantwortung für drei Kinder übernommen habe. Meinen Kindern versuche ich größtmögliche Freiheit zu lassen, sie nicht permanent zu reglementieren. Jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen, seinen Rausch und seine Freiheit erleben.

Wenn Sie auf Ihr bisheriges Leben zurückblicken: Haben Sie immer alles richtig gemacht? Was wäre das gewesen? Wenn ich immer alles „richtig“ gemacht hätte, dann hätte ich vielleicht nicht das Leben gelebt, das ich gelebt habe. Man muss Sachen „falsch“ machen, um zu wissen, was richtig ist.

Von Claudia Pless


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