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DAUN, 12.09.2018 - 15:29 Uhr
Touristik

Auf Entdeckungstour durch Griechenlands Nationalparks

(w&p) – Griechenland zu Fuß entdecken: Mit seinen unzähligen Inseln, der langen Küstenlinie und dem mediterranen Klima ist Griechenland vor allem als Badeurlaubsziel im Sommer beliebt und bekannt. Aber auch Aktivurlauber kommen in den zwölf Nationalparks des Landes auf ihre Kosten. Gerade nach den heißen Sommermonaten locken im Herbst unzählige Wanderwege. Mouzenidis Travel, Spezialist für Griechenland-Reisen, stellt fünf Nationalparks vor.

Nationalpark Olymp

© pixabayAn der Ostküste von Griechenland befindet sich der älteste Nationalpark des Landes und einer der berühmtesten – der Olymp-Nationalpark rund um den gleichnamigen heiligen Berg. Laut griechischer Mythologie gilt der höchste Berg des Landes als Sitz der griechischen Götter, allen voran als Thron des Göttervaters Zeus. Bereits 1938 als Nationalpark gegründet, wurde er 1981 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Er beherbergt dutzende Tierarten, darunter viele seltene Vögel. Zwischen Juni und September ist die beste Zeit für Wanderer – in dieser Zeit sind die Hütten geöffnet und ein Aufstieg ist in der Regel ganz ohne Schneeausrüstung möglich.

Nationalpark Pindos

© pixabayIn Westmakedonien, im Nordwesten Griechenlands, lohnt es sich, den Nationalpark Pindos rund um das gleichnamige Gebirge zu besuchen. Sportler kommen hier beim Wandern, Klettern oder Rafting auf ihre Kosten und in den Wintermonaten kann man hier sogar Skifahren. Wer kulturell interessiert ist, kann eines der zahlreichen Klöster besichtigen. Unweit des Gebirges liegen zum Beispiel die berühmten Meteora-Klöster. Auch ganz in der Nähe befindet sich der Vikos Aoos National Park, der durch seine im Guinness-Buch der Rekorde stehende Vikos Schlucht sehr bekannt ist.

Nationalpark Parnitha

© pixabayUngefähr 30 Kilometer nordwestlich von Athen entfernt befindet sich der 1961 gegründete Nationalpark Parnitha. Mit 1.400 Metern liegt hier der gleichnamige höchste Berg der Halbinsel Attika, der im Winter von Schnee bedeckt ist. Besonders für Kräutersammler ist der Nationalpark sehr interessant, wachsen hier doch über 800 verschiedene Kräuter und Pflanzen. Ein dichtes Netz an Wanderwegen und Mountainbike-Trails macht den Berg für Aktivurlauber interessant, unter anderem führt der Weitwanderweg 22 durch die Region und verbindet die Berge Parnassos und Parnitha über Athen miteinander.

Nationalpark Samaria

© pixabayIm Westen der Insel Kreta liegt der Nationalpark Samaria. Der Park, der nach der längsten Schlucht Europas benannt ist, wurde 1962 gegründet und ist circa 4.850 Hektar groß. Die berühmte Samira-Schlucht ist 13 Kilometer lang und zieht jedes Jahr von Anfang Mai bis Ende Oktober viele Wanderer an. Die 16 Kilometer lange Wanderung beginnt auf einer Höhe von 1.230 Metern und ist sehr anspruchsvoll. Doch wer durchhält, kommt am Ende bei dem schönen Dorf Agia Roumeli direkt am Meer an der Südküste Kretas heraus.

Nationalpark Sounio

© pixabayAls Tagesausflug von Athen aus bietet sich ein Besuch des Nationalparks Sounio an. Er liegt bei Lavreotiki circa 70 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Hier können Besucher durch den am besten erhaltenen Kiefernwald des Landes wandern. Mineralogisch interessant ist er mit über 250 gefundenen Mineralien. Am Kap Sounio stehen außerdem die Überreste des weltbekannten Tempels des Poseidon. Wunderschön sind hier die Sonnenuntergänge über dem Meer.


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