Zeitreise ins Rokoko gefällig? Die einstige Hohenzollernresidenz Ansbach hält den Zauber der spätbarocken Epoche dank zahlreicher Kulturhighlights bis heute lebendig. Zeitreise ins Rokoko gefällig? Die einstige Hohenzollernresidenz Ansbach hält den Zauber der spätbarocken Epoche dank zahlreicher Kulturhighlights bis heute lebendig. - © Foto: epr/Stadt Ansbach -
DAUN, 16.03.2023 - 15:36 Uhr
Touristik

Das mittelfränkische Ansbach lässt den Zauber des Rokoko lebendig werden

(epr) Eintauchen in die elegante und prunkvolle Welt des Rokoko: Das können Besucher der mittelfränkischen Regierungshauptstadt Ansbach auf äußerst authentische Weise. Die einstige Hohenzollernresidenz hält den Zauber der spätbarocken Epoche dank zahlreicher Kulturhighlights bis heute lebendig. Allen voran versetzen die jährlich stattfindenden „Ansbacher Rokoko-Festspiele“ – in 2023 vom 29. Juni bis 2. Juli – ihre Gäste zurück ins schillernde höfische Treiben zu Lebzeiten des „wilden Markgrafen“ Carl Wilhelm Friedrich. Ob rauschende Tanz- und Kostümeinlagen, heitere Gauklerei oder stimmungsvolle Musik- und Theaterdarbietungen: Das abwechslungsreiche Programm, u. a. vom Heimatverein Ansbach sowie zahlreicher weiterer Mitwirkenden, ermöglicht eine unvergessliche Zeitreise inmitten der eindrucksvollen Kulisse der Orangerie im Hofgarten und der Reitbahn vor der Markgräflichen Residenz. Doch nicht nur an dem Festspiel-Wochenende lässt sich auf historischen Spuren wandeln. Der Einfluss der Markgrafen ist in Ansbach vielerorts allgegenwärtig. Etwa durch die imposante Erscheinung der ehemaligen Hof- und Stiftskirche St. Gumbertus oder die Rokoko-Fassaden am Johann-Sebastian-Bach-Platz. Zudem verspricht ein Abstecher in die Markgräfliche Residenz ein wahrhaft kulturelles Erlebnis. Flaniert man durch 27 original ausgestattete Prunkräume, den doppelgeschossigen Festsaal mit Deckenfresko sowie durch Spiegelkabinett und Kachelsaal, scheint es, als vernähme man noch immer den zarten Duft von Puder und Parfüm, der einst die Räume anreicherte. Über die geschichtsträchtige Ära des Rokoko hinaus entführt nicht zuletzt das Markgrafenmuseum am Kaspar-Hauser-Platz. Hier vermittelt ein chronologischer Rundgang durch die beeindruckenden Sammlungen viel Wissenswertes über die gesamte Epoche der Markgrafen – und gibt darüber hinaus Einblicke in das Leben des berühmten Findelkinds Kaspar Hauser, das 1833 in Ansbach starb. Geschichte zum Anfassen, Historie zum Nachspüren, alle Infos für einen Rokoko-Trip nach Ansbach warten unter www.tourismus-ansbach.de, Tickets für die Festspiele sind unter www.reservix.de erhältlich.


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