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DAUN, 09.11.2020 - 12:13 Uhr
Touristik

Die schönsten Orte für den Griechenlandurlaub im Herbst und Winter

(w&p)Für Genießer, Aktivurlauber und Kulturliebhaber: Wer dieses Jahr auf überfüllte Skilifte und graue Tage in den Alpen verzichten oder einfach die verpasste Sommerreise nachholen möchte, ist in Griechenland genau richtig. Das Land am Mittelmeer hat nicht nur im Sommer viel zu bieten, sondern lockt auch im Herbst und Winter mit einem angenehmen Klima und unvergesslichen Erlebnissen. Von kulinarischen Hochgenüssen auf Kreta über sportliche Herausforderungen auf dem Pilion bis hin zu geschichtsträchtigen Abenteuern in Thessaloniki - es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Discover Greece gibt Tipps für die sehenswertesten Ecken Griechenlands zur kalten Jahreszeit.

Peloponnes: Kulturelle Highlights im Süden

Der Peloponnes bildet als Halbinsel den südlichen Zipfel des Festlands. Die bewegte Historie reicht bis weit in die Antike zurück – altehrwürdige Orte wie Korinth, Olympia und Sparta zeugen von einer glanzvollen und ruhmreichen Vergangenheit. Besonders reizvoll im Herbst und Winter ist die Landschaft der gebirgigen Arkadien: Traditionelle Bergdörfer wie Stemnitsa und Dimitsana und zahlreiche Gasthäuser gibt es auf der einen und grandiose Ausblicke auf die umliegenden Bergspitzen auf der anderen Seite. Das Freiluft-Wasserkraftmuseum von Dimitsana veranschaulicht mit seiner bestens erhaltenen Getreide- und Schießpulvermühle, wie die Arkadier schon vor hunderten von Jahren die Wasserkraft zu nutzen wussten. Ebenso interessant ist ein Besuch der Ausgrabungsstätte Gortys, die Ruinen sind ein wahres Must-See für alle Kulturfreunde. Auch für sportliche Urlauber hat Arkadien viel zu bieten: Auf zahllosen Wanderwegen warten traumhafte Routen durch zerklüftete Berge und duftende Wälder. Für die ganz Mutigen geht’s beim Rafting auf dem Fluss Lousios vorbei an charmanten Steinbrücken, geheimnisvollen Quellen und rauschenden Wasserfällen.

Pilion: Sportlich von den Bergen bis zum Meer

Der Gebirgszug Pilion, der als Halbinsel in der Region Thessalien bis in die Ägäis reicht, ist mit seiner vielfältigen Flora und Fauna sowie dem milden Klima bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Er gilt als Wanderparadies, unterschiedlichste Routen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis führen durch ursprüngliche Landschaften und geben den Blick frei auf die grandiose Natur. Anstatt zu Fuß können Urlauber die Vorzüge des Pilion auch bei einer geführten Tour zu Pferd erleben. Die besten Angebote hierfür gibt es ganzjährig im Dorf Tsagarada. Auch die vielen anderen Dörfer wie Pouri, Keramidi oder Pinakates versprühen traditionellen Charme und sind immer einen Besuch wert. In den beiden Nobelorten Portaria und Makrinitsa reihen sich nicht nur zauberhafte Hotels, altertümliche Kirchen und malerische Steinhäuschen aneinander, auch die lokale Liebe zu gutem Essen lässt sich hier bestens erleben. Ein spezielles Highlight hat der Pilion auch für alle Bahnenthusiasten in petto: Die legendäre Dampflokomotive Mountzouris, die 1895 das erste Mal im Einsatz war, fährt von Zeit zu Zeit in den kleinen Bahnhof Milies ein.

Chania: Kretische Lebensfreude und Action pur

Die Gastfreundschaft auf der Insel Kreta ist legendär. Auch die an der Nordküste gelegene malerische Hafenstadt Chania steht dem in nichts nach: Kaum an einem anderen Ort lässt sich die entspannte Lebensart der Insel besser erleben. Im Herbst und Winter entdecken Urlauber die Landschaft rund um Chania am besten als Offroad-Abenteuer in einem Geländewagen. Ein Highlight der Region ist die Schlucht von Samara, eines der magischsten Naturphänomene Europas. Bei einer Wanderung durch die Schlucht gibt es Wissenswertes über das historische Erbe der Region sowie die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren. Wer die kulinarische Seele Kretas kennenlernen möchte, muss sich nur ein wenig umsehen: An jeder Ecke warten Weinberge, Olivenfelder und lokale Restaurants. Viele einheimische Produzenten bieten darüber hinaus Olivenernte-Kurse und Koch-Workshops an. Was auf Kreta niemals fehlen darf ist der Raki. Der Schnaps ist eine ortstypische Delikatesse und als Teil der Identität der Insel gleichzeitig Ausdruck der kretischen Gastfreundschaft.

Thessaloniki: Tradition trifft Moderne

Historisch herzlich: Thessaloniki, die im Norden des Landes gelegene, zweitgrößte Stadt Griechenlands, präsentiert sich als weltoffene Metropole. Die moderne Stadt blickt zurück auf eine bewegte Historie, deren eindrucksvolles Erbe noch heute überall in der Stadt sichtbar ist. Baumgesäumte Alleen, charmante Parks und Grünanlagen und breite Straßen sind charakteristisch für Thessaloniki. Ein lebendiges Nachtleben, exzellente Gastronomie und Weinkultur sowie unberührte Landschaften direkt vor den Toren der Stadt sorgen auch im Herbst und Winter für ein Urlaubserlebnis der Extraklasse. Nur eine Stunde von der Stadt entfernt liegt die antike Ausgrabungsstätte von Vergina, die seit 1996 UNESCO-Welterbe ist. Als historische Hauptstadt des Königreichs Makedonien diente Vergina als Wohnsitz des legendären Königs Alexander der Große. Auch der Olymp, das Zuhause der griechischen Götter, liegt in der Nähe und beeindruckt als höchster Punkt des Landes mit einem mystischen Flair und einem einzigartigen Blick auf die umgebende Natur.

Epirus: Schmelztiegel der Kulturen

Die Region Epirus im nordwestlichen Teil Griechenlands glänzt mit urigem Flair und einer spannenden Geschichte. Wer hierher kommt, sollte sich einen Besuch in Zagorohoria auf keinen Fall entgehen lassen. Die insgesamt 46 Dörfer von Zagori sind über insgesamt 60 Steinbrücken, die liebevoll in Stand gehalten werden, miteinander verbunden und sind ein pittoreskes Ausflugsziel. Die lebendige Kleinstadt Metsovo im äußersten Osten von Epirus zählt mit seiner Lage inmitten des Pindos-Gebirges aus 1.160 Metern Höhe zu den beliebtesten Winterurlaubszielen. Wie wäre es beispielsweise mit einem romantischen Spaziergang durch die Weingüter von Metsovo? Auch Aktivurlauber kommen in Epirus auf ihre Kosten: Der Vikos-Aoos Nationalpark eignet sich prächtig zum Wandern und der Fluss Voidomatis zum Wildwasser-Rafting. Epirus‘ Hauptstadt Ioannina präsentiert sich den Urlaubern mit ihren Klöstern und Moscheen als Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und unzählige historische Gebäude und Museen zeugen von längst vergangenen Zeiten.


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