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DAUN, 08.08.2018 - 11:16 Uhr
Touristik

Valencia Insider Tipps

Moderne und Tradition, City und Strand, Mode und Kunst – all das ist Valencia. Es ist vor allem die lebhafte Atmosphäre, die uns die wahre spanische Lebensfreude spüren lässt. Ganzjährig locken angenehme Temperaturen und Sonnenschein nach draußen. Das Meer und der Strand um die Ecke und ein pulsierendes Stadtleben mit verzauberndem Charme – Valencia bietet die optimalen Voraussetzungen für einen Kurztrip; nicht zuletzt die Möglichkeit der Kombination von Stadt- und Strandurlaub überzeugt auf ganzer Linie.

La horchata – ein Frischekick aus der Erdmandel

Wer Valencia besucht, darf es auf keinen Fall versäumen, die berühmte „horchata“ zu testen: Das beliebte Erfrischungsgetränk aus Erdmandeln, einer Frucht die nur in Valencia kultiviert wird. Zusammen mit den traditionellen Gebäckstücken „Fartons“ wird die Horchata zu einer himmlisch süßen Zwischenmahlzeit. Am besten schmeckt’s auf eine Terrasse in der Innenstadt.

Veles e Vents – 10.000 m2 voller Genuss

© pixabayDer Yachthafen Marina Real Juan Carlos I von Valencia ist um eine Gastronomie-und Kulturattraktion reicher: Seit Juni revolutioniert das Veles e Vents (Wind und Segel) das touristische Angebot der Stadt. Vielfältig, futuristisch, anders – majestätisch fügt sich der Gebäudekomplex des Veles e Vents in die Kulisse der berühmten Marina Real Juan Carlos I ein. Im Restaurant La Marítima kreieren die Brüder Javier und Jorge de Andrés – die Elite der valencianischen Gastronomieszene – moderne, innovative Reisgerichte, die mit saisonalen Rohstoffen und frischen Meeresfrüchten verfeinert werden. Freunde von Hopfen und Malz treffen auf Etage 1 auf wahre „Bierkunst“: In der Malabar wird der berühmte Gerstensaft gekonnt in Szene gesetzt – Meerblick inklusive. Ein weiteres kulinarisches Highlight wartet im 3. Obergeschoss des Veles e Vents auf die Besucher. Alle im La Sucursal servierten Gerichte erhalten ihren Charakter von der Handschrift des Sternekochs Jorge de Andrés, der es versteht, dem Einfachen das Besondere zu entlocken. Das Restaurant wird im letzten Drittel dieses Jahres eröffnet. Alles in allem ist das Veles e Vents ein Treffpunkt, der in der Umgebung um Marina Real für frischen, belebenden Wind sorgt – und nicht zuletzt wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Reichtum für die Gemeinschaft Valencias mit sich bringt. www.veleseventsvalencia.es

Plaza Redonda - Ein runder Platz mit vielen Ecken

Die Plaza Redonda ist ein ganz besonderer Platz im Herzen Valencias: Zwischen Kathedrale und Mercado Central gelegen bietet er zahlreiche Eckchen der Ruhe. 1840 wurde er vom Architekten Salvador Escrig erbaut und bot seiner Zeit Verkaufsfläche für Fisch- und Fleischhändler. Heute haben Besucher hier die Qual der Wahl: Textilhändler, Souvenirgeschäfte und Anbieter von Kunsthandwerk haben sich hier niedergelassen und bieten ihre Ware zum Verkauf an. Wer ein traditionelles Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, sollte Sombreros Alberto unbedingt einen Besuch abstatten: Egal ob Männlein oder Weiblein, Regen oder Sonne – hier findet jeder seine Kopfbedeckung. Nach dem Shoppen ist es Zeit für einen Kaffee: Rund um den Plaza Redonda stößt man auf viele verwinkelte Gässchen, die mit ihren Tapas-Bars und kleinen Tante-Emma-Lädchen zum Verweilen einladen.

Die futuristische „Stadt der Künste und Wissenschaften” feiert 2018 20-jähriges Jubiläum

© pixabayDie beeindruckende „Stadt der Künste und Wissenschaften” (Ciudad de las Artes y las Ciencias) – eines der Meisterwerke des valencianischen Stararchitekten Santiago Calatrava – wurde in 1998, also vor 20 Jahren, eröffnet. L’Hemisfèric, das heutige Planetarium, öffnete damals als erstes Gebäude des kollosalen Komplexes seine Pforten. Heute befinden sich hier noch viele weitere Attraktionen wie das Oceanogràfic, Europas größtes Aquarium, das avantgardistische Opernhaus Palau de les Arts Reina Sofía und der eindrucksvolle Garten L’Umbracle. Das 20-jährige Jubiläum will gebührend gefeiert werden – Besucher dürfen auf spektakuläre Events gespannt sein. Informationen rund um die „Stadt der Künste und Wissenschaften” stehen abrufbereit unter www.visitvalencia.com/de/stadt-der-kunste-und-derwissenschaften

San Nicolás und die beeindruckende Restaurierung der Fresken

© pixabayWer das Glück hat, Valencia zu besuchen, sollte sich die San Nicolás-Kirche ansehen. Sie ist auch dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht, der hier San Nicolás de Bari heißt (des Rätsels Lösung: in Bari liegen seine Gebeine). Auch – weil sie zudem San Pedro Mártir geweiht ist, so dass ihr offizieller Name lautet: Iglesia de San Nicolás de Bari y San Pedro Mártir. Bekannt ist sie jedoch schlicht als San Nicolás. In der Kirche sind frisch restaurierte Deckenfresken zu sehen, in einer Größe von etwa 1.900 Quadratmetern. Die Decke ist damit mehr als doppelt so groß wie die der Sixtinischen Kapelle, mit der San Nicolás gerne verglichen wird. Die Restauration der Deckenfresken nahm rund zwei Jahre in Anspruch und wurde im Frühjahr abgeschlossen. Zuvor hatten Experten der Polytechnischen Hochschule Valencia die Kunstwerke mit Hilfe modernster Technik gereinigt und – wo nötig – wiederhergestellt. Im Herbst des letzten Jahres legten die Restauratoren zudem ein von einer Holzplatte verdecktes Gemälde im Eingangsbereich frei, das aus dem 16. Jahrhundert stammen soll. Es zeigt eine Frau mit Tiara, die ein Kreuz im Arm hält und stolz eine Kirche gen Himmel streckt: Ecclesia triumphans.

 


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Januar 2019 / No 56

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