- © Foto: Rob Suisted -
DAUN, 07.05.2021 - 15:53 Uhr
Touristik

Weltumwelttag am 5. Juni: Nachhaltiges Neuseeland

Am 5. Juni ist der Weltumwelttag! Doch der Schutz der Natur ist immer wichtig – nicht nur an diesem Tag. Es lohnt sich einen Blick nach Neuseeland zu werfen, denn die Aufrechterhaltung der neuseeländischen Umwelt und der Tierwelt, ist den Kiwis sehr wichtig. Die Neuseeländer spüren eine besondere Verbindung zu ihrem Land und bereits im frühen Alter lernen sie, es zu bewahren. Neuseeland verfolgt deshalb auch das Ziel, dass sich alle neuseeländischen Tourismusunternehmen bis 2025 zu Nachhaltigkeit verpflichten. Bereits mehr als 1000 touristische Unternehmen haben sich für das Programm angemeldet, die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und sich für eine ökologische Regeneration einzusetzen. Dementsprechend rufen sie auch ihre Besucher auf, zu kaitiakitanga zu werden, Hüter des Ortes. Die Touristen werden ebenfalls ermutigt, ein Tiaki Versprechen zu geben und die neuseeländische Natur zu schützen. Das Wort „Tiaki“ stammt aus der Maori-Sprache und bedeutet „Erhalten“ und „Beschützen“.

Im Folgenden stellt Tourism New Zealand einige besondere Aktionen und Maßnahmen aus Neuseeland vor:

ZEALANDIA Ecosanctuary - einzigartiger Naturschutzpark

Das Zealandia Ecosanctuary hat es auf die Liste der „World's Greatest Places“ des TIME Magazines geschafft. Der Park bietet mitten in der Innenstadt von Wellington ein 225 Hektar großes Naturparadies und sticht durch dessen Naturschutzarbeit heraus. Der Park ist das weltweit erste vollständig eingezäunte städtische Naturschutzgebiet. Durch einen 8,6 km langen Schutzzaun wurden 14 Arten nicht heimischer Tiere ferngehalten und führte dazu, dass einst seltene Vögel wieder vermehrt gesichtet wurden. Viele Freiwillige gewähren Besuchern Einblicke in die wertvolle Arbeit des Naturschutzes.

Rechte für die Natur

Der Whanganui River, Te Urewera und Mt Taranaki haben eine besondere Gemeinsamkeit: Das neuseeländische Parlament hat ihnen den Status einer juristischen Person verliehen. Der Whanganui River spielt für die Māori-Stämme eine wichtige Rolle, denn sie sehen ihn als Vorfahren und damit als Lebewesen. Durch solche Gesetze kann die Natur weiter geschützt und bewahrt werden.

Camp Glenorchy - Unterkunft

Im Jahr 2019 nahm das TIME Magazine in ihrer Liste der „World's Greatest Places“ das Camp Glenorchy auf. Hier ist die Messlatte für Nachhaltigkeit besonders hoch gesetzt. Ziel des Hotels und Campingplatzes ist es, 50 % weniger Energie und Wasser zu verbrauchen als andere vergleichbare Unterkünfte. Das wird durch Solargärten, nachhaltige Beleuchtungen und Komposttoiletten erreicht. Gäste können ihren Energieverbrauch während ihres Aufenthalts durch ein Tablet im Zimmer verfolgen. „Wir haben versucht, ein Erlebnis im Camp Glenorchy zu schaffen, das die neueste Technologie integriert und gleichzeitig einladend für unsere Gäste ist“, erzählt Debbi Brainerd, die mit ihrem Mann Paul Brainerd das Camp ins Leben gerufen hat.


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Juli 2021 / No 86

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