„Innen Stadt – außen wild“– Der Heilklimatische Kurort Freudenstadt im Schwarzwald ist eine Kleinstadtperle der besonderen Art. „Innen Stadt – außen wild“– Der Heilklimatische Kurort Freudenstadt im Schwarzwald ist eine Kleinstadtperle der besonderen Art. - © Foto: Freudenstadt Tourismus/Heike Butschkus -
DAUN, 20.09.2019 - 14:21 Uhr
Touristik

Wilde Kleinstadtperle mit Marktplatzflair, Heilklima und kristallklarem Wasser

Freudenstadt im Schwarzwald ist eine Kleinstadtperle der besonderen Art. „Innen Stadt – außen wild“ lauten die vier einprägsamen Worte, mit denen der Heilklimatische Kurort für seine Prädikate wirbt. Wer aus der Vogelperspektive auf den Urlaubsort in Baden-Württemberg blickt, sieht sofort warum: Der Stadtkern mit dem größten Marktplatz Deutschlands ist in die dichten nördlichen Wälder des höchsten und größten zusammenhängenden deutschen Mittelgebirges eingebettet wie keine andere Stadt in der Ferienregion. Wer das Flair der Innenstadt kurzfristig mit atemberaubender Natur tauschen möchte, benötigt dafür von keiner Stelle der Residenzstadt länger als zehn Geh-Minuten. Die freie Wildbahn rund um Freudenstadt lockt mit idyllischen Tälern, einsamen Pfaden, kristallklarem Wasser, Premium-Wanderwegen sowie einer atemberaubenden Aussicht auf die Weiten des Schwarzwalds.

„Die Symbiose von Stadt und Stadterlebnis sowie von Natur und Naturerlebnis ist in der Hauptstadt des Schwarzwalds einzigartig. Diese Attribute sowie das vielfältige individuelle Angebot machen den Charme unserer Stadt aus. Wer im Urlaub unverfälschte, lokaltypische Erlebnisse und individuelle Geheimtipps abseits des Mainstreams, Natur pur, weltoffene Gastlichkeit und Gastronomie auf Spitzenniveau sucht, ist in der Genussregion Freudenstadt gut aufgehoben“, sagt Freudenstadts Tourismusdirektor Michael Krause.

Die gesundheitsfördernde Luft in der „Allergikerfreundlichen Kommune“ und – im Verbund mit dem Luftkurort Lossburg – „Familienfreundlichen Ferienregion“ ist ein weiteres Prädikat für die Stadt, die wie eine Krone auf einem etwa 730 Meter hohen Hochplateau thront. Zu Freudenstadt gehören ein Stadtteil und sieben Teilorte. Der württembergische Herzog Friedrich I. ließ die Stadt 1599 nach den Plänen von Baumeister Heinrich Schickhardt errichten.

Wer mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte und die historischen Gassen, malerischen Plätze und Randgebiete geballt in kurzer Zeit kennenlernen möchte, dem empfiehlt sich eine Fahrt mit dem „Freudenstädter Bähnle“.

„Das ist ein sehr guter Einstieg, um einen ersten Überblick zu erhalten. Auf dem Weg durch die Stadt und über den Hausberg Kienberg erfahren Gäste und Einheimische alles Wissenswerte über Freudenstadt, die Waldwirtschaft sowie Land und Leute“, so Tourismusdirektor Michael Krause. Attraktion und Wahrzeichen zugleich ist bereits der Abfahrtsort „Stadtkirche“. Das evangelische Gotteshaus prägt die südliche Ecke des Marktplatzes wie ein Winkelhaken.

Ein weiteres Symbol der Stadt ist der zentral gelegene Marktplatz, dessen Grundriss an das Brettspiel „Mühle“ erinnert, weil der Marktplatz von Straßen durchkreuzt wird und sich in den unteren und oberen Marktplatz teilt. Mit einer Fläche von 219 auf 216 Metern ist er der größte Marktplatz Deutschlands. Umrahmt von etwa 50 Restaurants, Cafés und Bars sowie rund 200 inhabergeführten Geschäften und dank der zum 400-jährigen Stadtjubiläum 1999 sprudelnden 50 Wasserfontänen ist der Marktplatz die „gute Stube“ Freudenstadts und ein idealer Zufluchtsort für eine Auszeit vom Alltagsstress.

Zugleich bietet er eine traumhafte Kulisse für Kulturmärkte, Umzüge, Open-Air-Konzerte, kulinarische Veranstaltungen und Feste wie das Festival der Marktschreier, das Sommernachtsfest, den Freudenstädter Töpfermarkt, das Street Food Festival, den Kunst- und Genussmarkt oder den stimmungsvollen traditionellen Weihnachtsmarkt.

Neben den imposanten Jugendstilvillen und Hotels aus der Zeit der Belle Époque sticht der Kurgarten ins Auge, der Schauplatz der spektakulären Artistik-Feuershow „Flammandra“ ist, einer Mischung aus Tanz, Feuer, Akrobatik und Livemusik in Verbindung mit musiksynchroner Pyrotechnik. Durch die Show am Freitag, 30. August 2019, führt mit Joachim Berner der beste Pyrotechniker der Welt, die Choreografie stammt aus der Feder von Uta Rolland.

„Es gibt nur wenige Orte, an denen sich das Leben auf so großer Fläche zentral entfalten kann. Die Fontänen-Wasserspiele am Marktplatz, die ‚Piazza delle Poste’ mit Restaurant und Eiscafé auf dem Postmarktplatz, das Brauhaus, die Terrassenwirtschaften sowie die Shopping-Meile unter den Arkaden mit rund 1.000 Metern Rundgang bieten ein besonderes Flair“, sagt Tourismusdirektor Michael Krause.

Darüber hinaus ist Freudenstadts „Wohnzimmer“ Startrampe für ein spektakuläres Radrennen am Samstag/Sonntag, 21./22. September 2019. Dann findet zum dritten Mal in Freudenstadt das Internationale MTB-Bundesliga-Rennen statt.

Drei Millionen Gäste jährlich besuchen Freudenstadt. Sie kommen wegen der immergrünen dichten Wälder und malerischen Dörfer, der reinen Luft und dem milden Reizklima in die Stadt, die der Deutsche Skiverband (DSV) als ersten Ort im Nordschwarzwald zum „DSV nordic aktiv Zentrum“ ernannt hat.

Mehr als 200 Kilometer Wanderwege, ein ausgedehntes und einheitlich beschildertes Wander- und Radwegenetz mit Themenwegen wie Waldgeschichts- und Naturerlebnispfad stehen parat. Zentraler Ausgangspunkt ist häufig der Kienberg, der Landschafts- und Naturschutzgebiet ist. Auf dem Freudenstädter Hausberg können Bergwanderer auch den höchstgelegenen „Rosenweg“ Deutschlands gehen, der 1.800 Wild- und Edelrosen und im „Duftgarten“ seit Herbst 2015 zusätzlich knapp 600 Duftrosen zeigt.

Der höchste Punkt der Stadt ist auf knapp 1.000 Metern der „Kniebis“, der eine fantastische Aussicht auf die Region bietet und Gäste mit dem „Heimatpfad Kniebis“ als einen von fünf Premium-Erlebnispfaden in den wilden Freudenstädter Schwarzwald lockt. Ein Highlight ist die Tour „Auf den Spuren der Tannenriesen“ – die Themenwanderung führt zu den schönsten und höchsten Bäumen in der Region rund um den heilklimatischen Kurort Freudenstadt. Ganz besonders stolz ist man in Freudenstadt darauf, die mächtigste Tanne im Schwarzwald präsentieren zu können – die „Großvatertanne“.

Zahlreiche Wanderungen, Outdoor- und Naturerlebnisse in Freudenstadt sind auf der Schwarzwald-Plus-Karte implementiert. Insgesamt können 100 Leistungen über die Gästekarte genutzt werden. Sie umfassen auch die Bereiche Kultur und Kulinarik, Burgen und Bergbahnen, das Panorama-Erlebnisbad sowie verschiedene Ausflugsziele. Dazu zählen das historische Besucherbergwerk, in dem zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert vorwiegend Silber und Schwerspat abgebaut wurde, und das Erlebnismuseum „Experimenta“, das Familien zum Mitmachen und Ausprobieren in den Bereichen Physik, Natur und Technik einlädt.


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