DAUN, 29.04.2019 - 10:07 Uhr
Wirtschaft

IFA Global Press Conference 2019: Die Industrie macht sich bereit für die IFA 2019

Vernetzung, künstliche Intelligenz, Sprachsteuerung und 5G sind die großen Trends, die die Innovationen für Consumer Electronics und Home Appliances in diesem Jahr treiben. Dies alles wird im Rahmen des gesamten Netzwerks der globalen IFA-Events in diesem Jahr zu sehen sein: auf der weltweit größten und bedeutendsten Technologie-Messe der Welt, der IFA in Berlin, auf IFA Events wie der CE Week im Juni in New York und der CE China im September in Guangzhou.

IFA Next, der Innovation Hub der IFA, setzt seinen Erfolg mit großen Wachstum fort. In diesem Jahr wird Japan der erste offizielle globale Innovations-Partner von IFA Next sein.

Darüber hinaus wurden die ersten Keynotes der IFA 2019 angekündigt: Richard Yu, Chief Executive Officer Huawei und Christiano Amon, President Qualcomm.

Zudem präsentierten die Veranstalter ihren ersten IFA Global Audio Partner mit Sennheiser, einem Unternehmen, das seit 69 Jahren Aussteller der IFA ist. Sennheiser wird die wichtigsten IFA Events sowie Journalisten mit professioneller Audio-Technologie ausrüsten und technisch unterstützen.

„Die Technologie-Industrie hatte in den letzten Jahren auch Herausforderungen zu bestehen. Trotz mancher Technik-Skepsis genießt der Technologie-Sektor aber nach wie vor hohes Vertrauen, auch wenn die Konsumenten besorgt sind, wie Technologien ihre eigene Zukunft beeinflussen werden“, sagte Margot Edelman, die auf der IFA Global Press Conference Ergebnisse des Edelman Trust Barometers präsentierte.

Dr. Christian Göke, CEO Messe Berlin, zeigte die Gründe für den unschlagbaren internationalen Erfolg der Messe auf. Er erklärte, dass „Co-Innovation“ in diesem Jahr mehr denn je im Mittelpunkt der IFA steht: „Keine Industrie arbeitet isoliert, aber nur auf der IFA kann man die wahre Bandbreite der Zusammenarbeit erkennen“, so Dr. Göke. „Die intelligenten Häuser von morgen werden heute von Unternehmen aus den Bereichen Consumer Electronics, Gesundheit und Wellness, Haushaltsgeräte und aus vielen anderen Industriesegmenten entwickelt. Der einzige Ort, an dem all diese Unternehmen und Marktteilnehmer zusammenkommen, ist die IFA in Berlin.“

„Innovation braucht eine Plattform als Schaufenster, der man vertrauen kann, um andere zu inspirieren, um sich von anderen inspirieren zu lassen und von Menschen gesehen zu werden, mit denen es ansonsten nie eine Begegnung gegeben hätte. Und genau das ist und leistet die IFA: Wir sind eine vertrauenswürdige Plattform, die mit allen unseren Partnern wächst und diese fördert. Die IFA ist nun Teil eines globalen Netzwerks, das Industrie, Handel, Medien und Konsumenten wie keine andere Plattform in unserer Branche miteinander verbindet“, erklärt Dr. Göke.

Vernetzung ist der Schlüssel

„Die Branchen der Consumer Electronics und der Home Appliances stehen weiterhin im Zeichen der Vernetzung ihrer Produkte. Künstliche Intelligenz zieht in immer mehr Gerätearten ein und macht sie immer leistungsfähiger. Auch der Trend zur Sprachsteuerung ist ungebrochen und erweitert Gerätefähigkeiten und Anwendungspotenziale. Wie innovativ beide Branchen sind, wird die IFA auch in diesem Jahr zeigen. Auf der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances werden nicht nur die neuesten Entwicklungen erlebbar, die IFA ist auch der ideale Treffpunkt für die beteiligte Industrie, den Handel, Konsumenten und Medien. Nicht zuletzt das herausragend hohe Ordervolumen der IFA 2018 von mehr als 4,7 Milliarden Euro bestätigt die Rolle der IFA als herausragende Plattform für beide Branchen“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

„Der globale Markt für technische Konsumgüter (Technical Consumer Goods – TCG) überschritt im vergangenen Jahr 2018 mit einem Umsatz von 1,044 Billionen Euro erstmals die Billionengrenze. Dies ist eine Steigerung von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2017. Für das aktuelle Jahr 2019 rechnen wir erneut mit einer Umsatzsteigerung auf dann 1,052 Billionen Euro. Vor allem die Märkte in Europa, Nord-Amerika sowie im Mittleren Osten und Afrika werden dabei maßgeblich zum Wachstum beitragen. Das Segment der Consumer Electronics-Produkte wird einen stabilen Verlauf zeigen, während das Home Appliance-Segment erneut wachsen wird“, so Hans-Joachim Kamp weiter.

Schaufenster für Japans technologische Leistungsfähigkeit

Am 28. und 29. Juni 2019 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in Osaka zum ersten G20-Gipfel in Japan. Mit der Präsidentschaft dieses Gipfels ist die japanische Regierung entschlossen, eine starke Führungsrolle zu übernehmen, um Diskussionen voranzutreiben und um die unzähligen Probleme zu lösen, vor denen die internationale Gemeinschaft steht. Japan unterstreicht diese erneuerte Dynamik zudem zum ersten Mal als Partner von IFA NEXT 2019 – des globalen Innovationszentrums.

„Japan hat die Welt der Unterhaltungselektronik, wie wir sie heute kennen, als treibende Kraft geschaffen und sich auch heute wieder zu einer Drehscheibe für Industrieforschung, Ideenführerschaft und Start-Up-Innovation entwickelt“, erklärt Dr. Göke.

Keita Nishiyama, Generaldirektor des Büros für Handel und Information des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI), sprach zu den wichtigsten Themen der Zukunft, insbesondere in Bezug auf die neue Datensicherheit. Begleitet wurde er von Genichiro Shimada, Direktor der Abteilung für Außenbeziehungen des Cross Value Innovation Project der Panasonic Corporation, und Takashi Sato, Geschäftsführer von Unipos Europe.

„Ich glaube, der G20 Gipfel in Osaka wird, wie unser Premierminister feststellte, lange in Erinnerung bleiben als der Gipfel, an dem die weltweite Datensicherheit begonnen hat“, sagte Nishiyama. „Die Zeit dafür ist reif, denn es werden digitale Daten sein, die unsere Wirtschaft vorantreiben.“

Heute werden täglich digitale Informationen mit einem unvorstellbar hohen Datenvolumen von 2,5 Quintillionen Bytes, in Umlauf gebracht. Vor diesem Hintergrund forderte Herr Nishiyama die Einrichtung von DFFT (Data Free Flow with Trust) für nicht personenbezogene Daten. Er sagte, dass zwar persönliche Daten und geistiges Eigentum unter Schutz stehen müssen, andererseits müsse der freie Fluss von medizinischen, industriellen, Verkehrs- und anderen sehr nützlichen, nicht-personenbezogenen Daten frei über die Grenzen hinweg erlaubt sein.

Das Ergebnis werde „Society 5.0“ sein – hervorgebracht durch die vierte industrielle Revolution. Sie beruht unter anderem auf der Zusammenarbeit zwischen Organisationen wie der OECD, dem WEF und der G20.

Dr. Göke stellte heraus: „Die Entscheidung für Japan als Partnerland von IFA NEXT ist aus dem Wunsch hervorgegangen, unseren Besuchern einen tiefen Einstieg in ein hoch innovatives Branchenzentrum zu ermöglichen, das Unternehmen, visionäre Referenten und eine einzigartige Startup-Welt umfasst.“


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