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DAUN, 14.01.2020 - 16:20 Uhr
Wirtschaft

Internationale Studie deckt auf: Den Deutschen ist ihr Akzent egal

Mit dem neuen Jahr werden auch die Neujahrsvorsätze angepackt. Hierbei steht das Lernen einer neuen Sprache neben mehr Sport und gesunder Ernährung häufig ganz oben auf dem Programm. Das besonders die Deutschen die ideale Einstellung für das Sprachenlernen haben, zeigt nun die repräsentative, internationale „Akzent-Studie 2020 von Babbel", der weltweit erfolgreichsten Sprachlern-App, durchgeführt von IPSOS.*

Die Scham vor dem eigenen Akzent ist global eines der größten Hindernisse für das erfolgreiche Lernen und Anwenden einer Sprache. Die Ergebnisse der „Akzent-Studie 2020 von Babbel" zeigen, dass die Angst vor dem eigenen Akzent international mit 30 Prozent sogar größer ist als die Angst vorm Fliegen mit 23 Prozent. In Deutschland geben 95 Prozent der Bevölkerung zu, einen Akzent beim Sprechen einer neuen Sprache zu haben. Doch 54 Prozent stören sich, entgegen des Stereotyps des präzisen und gewissenhaften Deutschen, nicht an ihrem Akzent – 12 Prozent möchten ihn sogar behalten. Und nur 23 Prozent der Deutschen schämen sich oder haben aufgrund ihres Akzents Angst eine Fremdsprache zu sprechen – im Gegensatz zu 30 Prozent international.

Laut Miriam Plieninger, Director of Didactics bei Babbel, haben die Deutschen damit genau die richtige Einstellung für das Erlernen einer neuen Sprache: „Das Wichtigste beim Lernen einer neuen Sprache ist neben Fleiß und Disziplin der Mut zu sprechen. Deshalb ist einfach Lossprechen oft die beste Übung, um neue Sprachen zu praktizieren. Nur mit viel Übung und vielen Wiederholungen kann man die Sprachbarrieren überwinden und ein Akzent zeigt nur, dass man mutig genug ist, fremde Sprachen zu sprechen.“

Das empfinden auch die Deutschen so: Jeder sechste fühlt sich mutig, mit seinem Akzent eine andere Sprache zu sprechen – 13 Prozent sind sogar stolz auf ihren Akzent. Bewundernswert ist auch die Strategie der Deutschen, sich den Ängsten beim Sprechen von Fremdsprachen zu stellen: 45 Prozent finden sich einfach damit ab, nicht perfekt zu sein. Gut ist gut genug und macht die Deutschen zu den idealen Sprachschülern und Sprachschülerinnen, die zu 91 Prozent der Meinung sind, dass der eigene Akzent kein Hinderungsgrund für das Lernen von neuen Sprachen ist. Also weiter babbeln, egal in welcher Sprache und mit welchem Akzent.

* Über die „Akzent-Studie 2020 von Babbel“: Die „Akzent-Studie 2020 von Babbel“ wurde im November 2019 im Auftrag von Babbel in acht Ländern (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien, USA) von IPSOS durchgeführt. In Form von 15-minütigen Online-Interviews befragte IPSOS deutsche [NV1] Internet-Nutzer zwischen 18 und 65 Jahren (n= 1000) mit mindestens mäßigem Interesse am Sprachenlernen. Das Durchschnittsalter der Befragten in der Studie liegt bei 41 Jahren und die Gruppe setzt sich aus 55 Prozent weiblichen und 45 Prozent männlichen Befragten aus dem urbanen (76 Prozent), vorstädtischen (16 Prozent) und ländlichen (9 Prozent) Raum zusammen.


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