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DAUN, 03.01.2018 - 15:07 Uhr
Wirtschaft

Sturmschäden am Haus möglichst schnell der Versicherung melden

(dpa/tmn) - Sturmschäden am Haus sind in der Regel über die Hausrat- oder die Wohngebäudeversicherung abgesichert. Voraussetzung aber ist, dass der Sturm tatsächlich die Ursache des Schadens ist. Darauf weist der Bund der Versicherten (BdV) hin.

Die Gebäudeversicherung zahlt zum Beispiel bei abgedeckten Dächern, zerstörten Schornsteinen oder Schäden am Haus durch umgefallene Bäume. Sie kommt auch für Folgeschäden auf, wenn durch das vom Sturm beschädigte Dach oder kaputte Fenster Regen eindringt - allerdings nur für Schäden unmittelbar am Haus selbst. Für Mobiliar und andere bewegliche Gegenstände ist die Hausratversicherung zuständig - sie übernimmt Schäden, wenn der Sturm zum Beispiel das Dach abgedeckt hat und die Möbel nass und unbrauchbar geworden sind.

Betroffene melden sich am besten schnellstmöglich bei ihrer Versicherung. Grundsätzlich reicht ein Anruf, zur Sicherheit rät der BdV aber zu einem Einschreiben mit Rückschein. Zur Dokumentation der Schäden sollten Versicherte einige Fotos machen und mögliche Zeugen benennen. Wichtig ist: Ohne Rücksprache sollten Betroffene die Schäden nicht beseitigen. Die Versicherung muss immer die Möglichkeit haben, den Schaden durch eigene Gutachter bestimmen zu lassen.

Es kann sich lohnen, kleinere Schäden selbst zu tragen. Denn eine Versicherung kann den Vertrag auch kündigen, wenn Kunden immer wieder Schäden melden. Die Suche nach einer neuen Police wird dann mitunter schwierig, denn bei Vertragsschluss müssen Kunden angeben, ob ihr alter Vertrag gekündigt wurde, und wenn ja, wie viele Vorschäden sie hatten. Eine Versicherung kann Kunden mit vielen Vorschäden ablehnen.


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